10 April 2026, 12:31

NRW verzeichnet höchste Inflation 2023: Lebensmittel und Wohnen treiben Preise nach oben

Plakat mit der Aufschrift "Inflation Reduction Act for American Families" mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Fahrzeugen und Windmühlen unter einem bewölkten Himmel mit einer Sonne.

Inflationsrate in NRW erreicht Jahreshoch - NRW verzeichnet höchste Inflation 2023: Lebensmittel und Wohnen treiben Preise nach oben

Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen (NRW) stiegen im September 2023 um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit erreichte die jährliche Inflationsrate im Land den höchsten Stand in diesem Jahr. Während einige Alltagsprodukte günstiger wurden, verteuerten sich andere deutlich.

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Die Lebensmittelpreise in NRW erhöhten sich im September 2023 durchschnittlich um 2,1 Prozent. Allerdings gab es je nach Kategorie große Unterschiede: Obst wurde spürbar teurer – die Preise kletterten um 7,1 Prozent. Auch Milchprodukte und Eier kosteten mit 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen verbilligten sich Gemüse um 3,3 Prozent und Speisefette sowie -öle um 3,8 Prozent.

Bei den Energiekosten zeigten sich gegenläufige Trends: Die Strompreise stiegen um 2,9 Prozent und belasteten die Haushaltskassen zusätzlich. Gleichzeitig sanken die Heizölpreise um 5,5 Prozent, was für Entlastung sorgte.

Besonders stark legten die Wohnkosten zu – hier stieg der Preisindex im Vergleich zu September 2022 um 7,2 Prozent. Dieser Anstieg trug maßgeblich zur höchsten Inflationsrate des Jahres 2023 bei.

Die aktuellen Zahlen spiegeln eine gespaltene Preisentwicklung in NRW wider: Während sich Gemüse und Heizöl verbilligten, trieben vor allem Obst, Milchprodukte und Wohnen die Lebenshaltungskosten in die Höhe. Die Inflationsrate von 2,3 Prozent zeigt diese gegenläufigen Trends in der Region auf.

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