NRW startet Milliardenprogramm "Startchance" für benachteiligte Schülerinnen und Schüler
Clara MeyerNRW startet Milliardenprogramm "Startchance" für benachteiligte Schülerinnen und Schüler
Nordrhein-Westfalen startet das Programm „Startchance“ – eine große Initiative zur Förderung benachteiligter Schülerinnen und Schüler
Bis zum Schuljahr 2025/26 sollen über 900 Schulen im Land von dem Programm profitieren, das mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet wird. Bund und Land investieren gemeinsam rund 4,6 Milliarden Euro in das Vorhaben.
Für das Schuljahr 2024/25 wurden bereits die ersten 400 Schulen in Nordrhein-Westfalen zur Teilnahme eingeladen. Die Auswahl erfolgt anhand eines Sozialindexes, der unter anderem die Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sowie das Risiko von Kinderarmut in der Region berücksichtigt.
Schulen und lokale Schulträger haben bis Mitte Mai Zeit, sich für eine Teilnahme zu entscheiden. Zu den ersten ausgewählten Einrichtungen zählen in Solingen die Gesamtschule Höhscheid, die Grundschule Katternberger Straße und die Grundschule Klauberg.
Schwerpunkt auf Kernkompetenzen und sozialer Entwicklung Das „Startchance“-Programm konzentriert sich auf die Verbesserung grundlegender Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Mathematik. Gleichzeitig soll die soziale und emotionale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden. Bis 2025/26 kommen weitere 520 Schulen hinzu, sodass dann insgesamt über 900 Einrichtungen im Land gefördert werden.
Die Finanzierung wird je zur Hälfte von Bund und Land getragen – jeder stellt rund 2,3 Milliarden Euro bereit. Ziel ist es, bedürftigen Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrer Herkunft gezielte Unterstützung zukommen zu lassen.
Ausbau in den nächsten zwei Jahren In den kommenden zwei Jahren wird das Programm deutlich ausgebaut und erreicht hunderte Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit Milliardeninvestitionen soll das Vorhaben Bildungsungleichheiten verringern, indem Ressourcen dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden. Die Schulen haben nun bis Mitte Mai Zeit, ihre Teilnahme zu bestätigen.






