07 May 2026, 06:24

NRW startet Erdbeersaison 2026 mit Rekordfrüchten und natürlichen Anbaumethoden

Plakat von Lakeview Erdbeerfarmen, Frühling 1915, das eine Schale reifer roter Erdbeeren und den Text "Zuchtstamm Erdbeeren und Himbeeren" oben zeigt.

NRW startet Erdbeersaison 2026 mit Rekordfrüchten und natürlichen Anbaumethoden

Nordrhein-Westfalen (NRW) hat offiziell die Erntesaison 2026 eingeläutet – mit der ersten Frucht des Jahres: Erdbeeren. Landwirte in der Region haben es geschafft, die Anbauperiode durch natürliche Methoden wie den Einsatz von Folientunneln auf mehr als die Hälfte des Jahres auszuweiten. Die verlängerte Saison sichert Verbrauchern eine längere Versorgung mit regionalen Beeren.

Die Auftaktveranstaltung fand auf dem Hof der Familie Fruhen in Tönisvorst statt, wo auf 12 Hektar Erdbeeren angebaut werden. Die Hälfte der Ernte wird direkt vermarktet, unter anderem über den eigenen Hofladen. An der Zeremonie nahmen die Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Meral Thoms sowie Bürgermeister Kevin Schagen teil.

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NRW spielt eine zentrale Rolle im deutschen Erdbeeranbau. Von den jährlich rund 128.000 Tonnen, die bundesweit geerntet werden, stammen 24 Prozent aus der Region – angebaut auf 324 meist familiengeführten Betrieben. Allein im vergangenen Jahr wurden 16.900 Tonnen im Freiland geerntet, weitere 13.800 Tonnen unter Schutzabdeckungen.

Weltweit gibt es über 1.000 Erdbeersorten, in NRW werden 40 davon kultiviert – damit ist die Frucht das wichtigste weiche Obst der Region. Bei der Veranstaltung betonten Vertreter die Vorteile des regionalen Anbaus: Kürzere Transportwege erhielten Frische und Qualität.

Die verlängerte Erdbeersaison in NRW ermöglicht Verbrauchern monatelang frische, regionale Beeren. Durch natürliche Methoden wie Folientunnel steigern Landwirte die Produktion, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Der Fokus auf Direktvermarktung und nachhaltige Anbaumethoden stärkt Familienbetriebe und reduziert die Umweltbelastung.

Quelle