NRW rettet Sprach-Kitas in Solingen mit Übergangsförderung bis Jahresende
Clara MeyerNRW rettet Sprach-Kitas in Solingen mit Übergangsförderung bis Jahresende
Sprach-Kita-Programm in Nordrhein-Westfalen erhält Übergangsförderung
Das Sprach-Kita-Programm in Nordrhein-Westfalen ist vorerst finanziell abgesichert. Die Bundesregierung hatte ihre Unterstützung Anfang dieses Jahres zurückgezogen, was viele Einrichtungen vor ungewisse Zukunftsaussichten stellte. Die sieben beteiligten Kitas in Solingen erhalten nun Landesmittel, um ihre Arbeit fortzuführen.
Die Bundesförderung für das Sprach-Kita-Programm endete offiziell am 30. Juni 2023. Der Stopp hatte bereits eine sechsmonatige Übergangsfinanzierung für die erste Jahreshälfte ausgelöst. Die schwarz-grüne Landeskoalition in Nordrhein-Westfalen hat nun die Kostenübernahme für den Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember sichergestellt.
Die sieben Solinger Einrichtungen können ihre zusätzlichen halbtags beschäftigten Fachkräfte für Sprachförderung behalten. Jede Kita erhält weiterhin Mittel für diese Stelle, die sich auf die frühe Sprachentwicklung konzentriert. Landesweit wachsen 30 Prozent der Kita-Kinder nicht mit Deutsch als Hauptsprache im Elternhaus auf.
Ein CDU-Vertreter begrüßte die Entscheidung des Landes, die Förderlücke zu überbrücken. Damit wird die Arbeit in über 1.300 Sprach-Kitas in Nordrhein-Westfalen gesichert. Die Finanzierung der Solinger Einrichtungen ist nun für das zweite Halbjahr 2023 gesichert, die zusätzlichen Fachkräfte bleiben im Einsatz und unterstützen gezielt die Sprachförderung. Die Programmstruktur bleibt damit zumindest bis Jahresende erhalten.
