02 April 2026, 16:31

NRW-Ministerpräsident Wüst gedenkt des Hamas-Angriffs vor zwei Jahren und mahnt Frieden an

Plakat mit der Aufschrift "Vision für Frieden Konzeptkarte" zeigt eine farbcodierte Karte von Israel mit fetter schwarzer Schrift.

Wüst: NRW steht 'unerschütterlich' an der Seite aller Juden - NRW-Ministerpräsident Wüst gedenkt des Hamas-Angriffs vor zwei Jahren und mahnt Frieden an

Zum zweiten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel bekräftigte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst die Solidarität mit den jüdischen Gemeinden. Den Angriff vom 7. Oktober 2023 bezeichnete er als das schlimmste Massaker an Jüdinnen und Juden seit der Schoa, bei dem 1.200 Menschen auf brutale Weise getötet wurden.

Wüst verurteilte den Hamas-Angriff als Auslöser einer tiefen regionalen Krise. Er verwies auf die unmenschliche Gewalt, die einen langandauernden Konflikt auslöste und zu einer verheerenden humanitären Lage im Gazastreifen führte. Zehntausende kamen ums Leben, Hunderttausende litten unter den Folgen.

Die deutsche Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz stellte sich von Anfang an klar an die Seite Israels. Zwar erkannte Berlin Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen die Hamas an, koordinierte gleichzeitig aber auch humanitäre Hilfsmaßnahmen. Im August 2025 transportierte eine Luftbrücke der Luftwaffe 381 Tonnen Hilfsgüter in den Gazastreifen – in Zusammenarbeit mit Jordanien, Frankreich und Großbritannien. Der Krieg endete offiziell am 13. Oktober 2025 nach 738 Tagen, als alle Geiseln schließlich freigelassen wurden.

International lieferte Deutschland Waffenkomponenten an Israel und setzte sich für EU-Hilfsprogramme ein. Angesichts steigender Terrorgefahren wurden in ganz Europa die Grenzschutzmaßnahmen verschärft. Spannungen entstanden jedoch, als der Menschenrechtsbeauftragte Lars Castellucci Israels erweiterten Einsatz der Todesstrafe kritisierte. Die israelische Botschaft konterte mit einer scharfen Rüge und warf ihm "belehende Arroganz" vor.

Wüst forderte von beiden Seiten Mut und Entschlossenheit, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Er rief die Hamas auf, Verantwortung zu übernehmen, indem sie Geiseln freilässt und zur Deeskalation beiträgt. Der US-Friedensplan für Gaza biete, so Wüst, eine neue Chance, das Leid zu beenden und Freiheit für die noch Festgehaltenen zu sichern.

Angesichts des wachsenden Antisemitismus verurteilte Wüst die zunehmenden Angriffe auf Jüdinnen und Juden. Er betonte die unerschütterliche Unterstützung Nordrhein-Westfalens und erklärte: "Wir stehen fest an der Seite aller jüdischen Frauen und Männer."

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Nach 738 Kriegstagen endete der Konflikt im Oktober 2025 mit der Freilassung aller Geiseln. Deutschlands Rolle umfasste militärische Unterstützung für Israel sowie umfangreiche humanitäre Hilfe. Wüsts Aussagen unterstrichen zugleich die Notwendigkeit, wachsam gegen Antisemitismus zu bleiben und sich weiter für Friedensbemühungen in der Region einzusetzen.

Quelle