08 May 2026, 16:23

NRW kämpft für Mutterschutz auch für selbstständige Frauen

Ein Blatt mit einer Zeichnung von drei Frauen vor einem Gebäude, das den Text "Frauenrechte: Ladies Take Your Own Choice, Polka und Mazurka" oben und unten zeigt.

NRW kämpft für Mutterschutz auch für selbstständige Frauen

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen setzt sich für einen gesetzlichen Mutterschutz für selbstständige Frauen ein. Rund 27.000 von ihnen bringen jedes Jahr Kinder zur Welt – ohne die gleichen Absicherungen wie Angestellte. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betont, dass eine Schwangerschaft niemals als berufliches Risiko betrachtet werden dürfe.

Nordrhein-Westfalen hat die Initiative ergriffen: mit einem Bundesratsantrag, einer Machbarkeitsstudie und der Unterstützung eines breiten Bündnisses. Die Westdeutsche Handwerkskammer (WHKT) hat nun konkrete Vorschläge vorgelegt. Kernpunkt ist ein einmaliger, pauschaler Lohnersatz während der Mutterschutzfrist.

Das Wirtschaftsministerium veranstaltete kürzlich in Berlin eine Fachkonferenz, um über die Umsetzung solcher Schutzmaßnahmen zu diskutieren. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie, die die Grundlage für die WHKT-Vorschläge bilden, werden im Juli offiziell vorgestellt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Neubaur hat mehrfach auf den Handlungsbedarf hingewiesen. Sie argumentiert, dass selbstständige Frauen nicht allein wegen einer Schwangerschaft oder Geburt in finanzielle Unsicherheit geraten dürften. Die Vorschläge zielen darauf ab, eine Lücke im bestehenden Schutz für selbstständige Mütter zu schließen. Bei einer Umsetzung würden die Änderungen finanzielle Unterstützung während des Mutterschutzes bieten. Die nächsten Schritte hängen von den Studienergebnissen und weiteren Gesprächen zwischen Politik und Wirtschaftsvertretern ab.

Quelle