07 February 2026, 15:00

NRW bleibt unangefochtene Film-Hauptstadt Deutschlands mit neuer Förderreform

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung des Reichshallen-Theaters in Berlin, Deutschland, zeigt eine detaillierte Illustration des Auditoriums mit Text oben und unten.

NRW bleibt unangefochtene Film-Hauptstadt Deutschlands mit neuer Förderreform

Nordrhein-Westfalen bleibt Deutschlands führende Region für Film- und Fernsehproduktionen

Nordrhein-Westfalen (NRW) bleibt die wichtigste Film- und Fernsehregion Deutschlands. 2024 entfielen 44 Prozent aller bundesweit produzierten Minuten für Filme, Serien und Formate auf das Land. Zudem ist NRW Vorreiter im Bereich digitaler und Streaming-Inhalte – 158 Unternehmen sind hier tätig, viele davon in und um Köln ansässig.

Die Bundesregierung hat nun einen Kompromiss zur Reform der Filmförderung finalisiert. Künftig müssen Streaming-Dienste und Sender mindestens 8 Prozent ihrer jährlichen Nettoeinnahmen in Produktionen investieren. Ein Teil dieser Mittel fließt in europäische und deutsche Projekte, wobei deutschsprachige Inhalte besonders gefördert werden.

Die Neuregelungen bieten Produzenten in NRW mehr Anreize und Planungssicherheit. Das Land hat die Reformen maßgeblich mitgestaltet und sich dafür eingesetzt, dass auch kleinere Produktionsfirmen profitieren. Unternehmen, die mehr als 12 Prozent ihrer Einnahmen investieren, können individuelle Vereinbarungen mit Filmschaffenden aushandeln.

Die Förderung für kommerzielle Filmproduktionen steigt auf 250 Millionen Euro pro Jahr. Dieser Schub soll die Position NRWs als Drehscheibe für klassische und digitale Inhalte weiter stärken.

Das neue Fördermodell sichert mehr Investitionen in deutsche und europäische Produktionen. NRW, bereits ein zentraler Standort der Branche, wird ein weiteres Wachstum der Unterhaltungsindustrie erleben. Mit höheren Budgets und klareren Regeln erhalten Produktionsfirmen in der Region nun bessere Rahmenbedingungen für zukünftige Projekte.