NRW ändert Landesentwicklungsplan: Klimaschutz und Bürgerbeteiligung bis Juni
Henry KochNRW ändert Landesentwicklungsplan: Klimaschutz und Bürgerbeteiligung bis Juni
Landesregierung von Nordrhein-Westfalen billigt Entwurf für dritte Änderung des Landesentwicklungsplans
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen (NRW) hat den Entwurf für die dritte Änderung des Landesentwicklungsplans (LEP) verabschiedet. Die am 14. März 2025 vorgestellte Vorlage konzentriert sich auf Klimaschutz und nachhaltige Flächennutzung, berücksichtigt dabei aber auch wirtschaftliche und landwirtschaftliche Belange. Bürgerinnen und Bürger erhalten in Kürze die Möglichkeit, die geplanten Änderungen einzusehen und dazu Stellung zu nehmen.
Der Entwurf der Änderung sowie die begleitenden Unterlagen und ein Umweltbericht liegen vom 3. April 2025 bis zum 30. Juni 2025 zur öffentlichen Einsicht aus. Alle Dokumente sind über das Beteiligungsportal des Landes abrufbar. Die vorgeschlagenen Anpassungen betreffen ausschließlich die textlichen Festlegungen und Erläuterungen des bestehenden LEP und gelten für das gesamte Landesgebiet.
Stellungnahmen möglich bis Ende Juni Während der Konsultationsphase können Bürgerinnen und Bürger Feedback zum Entwurf, dessen Begründung sowie zum Umweltbericht einreichen. Kommentare können entweder über das Beteiligungsportal oder per E-Mail an [email protected] übermittelt werden. Eine Anleitung zur Nutzung des Portals steht online zur Verfügung. Alle eingereichten Stellungnahmen werden später im Rahmen des förmlichen Verfahrens veröffentlicht.
Ziel: Klimaneutrale Industrie und nachhaltige Raumentwicklung Mit der Änderung soll die räumliche Planung in NRW an das Ziel angepasst werden, einen klimaneutralen Industriestandort zu schaffen. Gleichzeitig gilt es, Klimaanpassung, Wohnraumbedarf, Landwirtschaft und wirtschaftliche Entwicklung in Einklang zu bringen. Nähere Informationen zur Beteiligung sind im Amtsblatt des Landes (Ministerialblatt) nachzulesen.
Die öffentliche Anhörung läuft bis zum 30. Juni 2025 und gibt den Bürgerinnen und Bürgern zwei Monate Zeit, um die Vorschläge zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen. Alle Rückmeldungen fließen in die offizielle Dokumentation ein, bevor die Änderung verabschiedet wird. Die Landesregierung betont, wie wichtig die Beteiligung der Öffentlichkeit für die weitere Ausgestaltung des Plans ist.






