21 November 2025, 10:01

Nordrhein-Westfalens Wälder zeigen erste zarte Erholung – doch die Krise bleibt

Eine Waldszene mit Bäumen, einem Pfad und dem Himmel, bearbeitet zur besseren Sichtbarkeit.

Nordrhein-Westfalens Wälder zeigen erste zarte Erholung – doch die Krise bleibt

Die Wälder in Nordrhein-Westfalen zeigen erste kleine Anzeichen der Erholung, wie Agrarministerin Silke Gorißen mitteilt. Trotz dieser Fortschritte bleibt die Gesamtlage jedoch kritisch – viele Bäume leiden weiterhin unter den Folgen jahrelanger Dürren und Krankheiten. Eine aktuelle Bestandsaufnahme ergab, dass inzwischen 29 Prozent der Bäume in der Region über eine voll ausgeprägte, gesunde Krone verfügen – ein Anstieg um zwei Prozentpunkte seit 2024. Auch die Zahl junger, klimaresistenter Bäume nimmt zu, was Hoffnung für die Zukunft macht. Dennoch deuten die Daten weiterhin auf gravierende Probleme hin, insbesondere bei Eichen: Hier weisen nur sieben Prozent intakte Baumkronen auf. Obwohl sich die Wälder Nordrhein-Westfalens leicht erholen, ist die Krise damit noch längst nicht überwunden. Eichen bleiben in einem besorgniserregenden Zustand, und Kürzungen bei den Fördermitteln stoßen auf scharfe Kritik. Die Landesregierung betont zwar vorsichtigen Optimismus, räumt aber ein, dass anhaltende Anstrengungen nötig sind, um die Gesundheit der Wälder nachhaltig wiederherzustellen.