06 May 2026, 02:28

Neue Gespräche bringen Hoffnung für stillgelegtes Wohnprojekt "Leben an der Strunde"

Detailierte alte Stadtkarte mit nummerierten Gebäuden, Straßen und Text, die eine vorgeschlagene Baustelle am unteren Rand angeben.

Neue Gespräche bringen Hoffnung für stillgelegtes Wohnprojekt "Leben an der Strunde"

Stagnierendes Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach: Neue Hoffnung nach Gesprächen mit der Stadt

Das seit einem Jahr ruhende Wohnbauprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach könnte nach einem jüngsten Treffen zwischen den Grundstückseigentümern und Vertretern der Stadtverwaltung neuen Schwung erhalten. Die Arbeiten waren vor einem Jahr wegen finanzieller Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Investoren der Gröner Group gestoppt worden.

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Eine Delegation, zu der auch der ehemalige Bundesminister Ronald Pofalla gehörte, traf sich mit Verantwortlichen der Stadt, um das Projekt voranzubringen. Pofalla, ein Vertrauter des Unternehmers Christoph Gröner, vertrat dabei die CGRE AG – den Mehrheitseigner der projektverantwortlichen CG Wohnen an der Strunde GmbH & Co. KG.

Die Stadt hat jedoch klargestellt, dass es keine Fortschritte bei der Bebauungsplanung geben wird, bis die Entwickler konkrete Schritte nachweisen. Zudem müssen längst überfällige Gutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur vorgelegt werden, bevor weitere Maßnahmen in die Wege geleitet werden können.

Ursprünglich war das Vorhaben ins Stocken geraten, nachdem finanzielle Verquickungen mit Gröners Unternehmensnetzwerk für Bedenken gesorgt hatten. Nun suchen beide Seiten im Rahmen der neu aufgenommenen Gespräche nach Lösungen für die noch offenen Probleme.

Die nächsten Schritte hängen davon ab, ob die Entwickler die geforderten Expertisen vorlegen und messbare Fortschritte vorweisen können. Bis dahin bleibt der Bebauungsplan ausgesetzt. Bei Erfolg könnte das Projekt endlich die Verzögerungen überwinden, die es seit einem Jahr lahmlegen.

Quelle