Münster bleibt seit 14 Jahren ungeschlagen als Fairtrade-Stadt – mit 600 fairen Fußballbällen in Schulen
Clara MeyerMünster bleibt seit 14 Jahren ungeschlagen als Fairtrade-Stadt – mit 600 fairen Fußballbällen in Schulen
Münster hat seinen Status als Fairtrade-Stadt erneut für zwei weitere Jahre gesichert. Damit hält die Stadt den Titel bereits seit 14 Jahren in Folge – ein Beleg für ihr langjähriges Engagement im fairen Handel. Zu den jüngsten Erfolgen zählt die Einführung von 600 Fairtrade-zertifizierten Fußballbällen an örtlichen Schulen, die Teil einer umfassenderen Nachhaltigkeitsinitiative sind.
Die Bemühungen, Fairtrade-Fußbälle an Münsters städtische Schulen zu bringen, begannen bereits 2019. Oberstadtdirektor Thomas Schmidt trieb das Projekt im Rahmen der nachhaltigen Beschaffungsstrategie der Stadt voran. Die Bälle, die nun im Sportunterricht eingesetzt werden, sind unter fairen Bedingungen hergestellt und tragen das Fairtrade-Siegel.
Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Münster, die 2010 gegründet wurde, spielt eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung des fairen Handels in der Stadt. Sie organisierte den Einkauf der Fußbälle und sorgte dafür, dass die Fairtrade-Standards eingehalten werden. Gleichzeitig kümmert sich das Büro für Internationale Angelegenheiten um den Bewerbungsprozess für die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt und verwaltet ein Netzwerk, das Kitas und Schulen mit den Prinzipien des fairen Handels verbindet. Institutionen, die sich dem Netzwerk anschließen möchten, können sich weiterhin beteiligen. Das Programm fördert eine breite Teilhabe und festigt Münsters Ruf als Vorreiter in Sachen ethischer und nachhaltiger Praktiken.
Mit 600 Fairtrade-Fußbällen, die nun an Schulen im Einsatz sind, hat sich die Initiative bewährt. Das Büro für Internationale Angelegenheiten bleibt für die Betreuung des Netzwerks verantwortlich und stellt sicher, dass der faire Handel Priorität behält. Münsters 14-jährige ununterbrochene Anerkennung als Fairtrade-Stadt unterstreicht sein Engagement für verantwortungsvolle Beschaffung und gesellschaftliches Miteinander.