Mönchengladbachs siebte Gesamtschule startet im Provisorium mit Rekordnachfrage
Clara MeyerMönchengladbachs siebte Gesamtschule startet im Provisorium mit Rekordnachfrage
Mönchengladbach bereitet Eröffnung der siebten Gesamtschule vor
In Mönchengladbach laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung der siebten Gesamtschule, der Gesamtschule Breite Straße, auf Hochtouren. Grund ist die starke Nachfrage lokaler Familien: Fast 44 Prozent der Eltern in der Stadt bevorzugen für ihre Kinder nach der Grundschule diesen Schultyp. Das von dem Münchner Büro Auer Weber entworfene Projekt kostet 130 Millionen Euro und wird in den kommenden zehn Jahren schrittweise umgesetzt.
Die neue Schule nimmt ihren Betrieb zunächst in einem provisorischen Modulbau auf. Dieses Interimsgebäude wird im Sommer eröffnet und Platz für zunächst 30 Klassen bieten, zur Einschulung dann 34 und später 36. Bereits jetzt liegen 142 Anmeldungen für die 108 verfügbaren Plätze im ersten Jahrgang vor.
Der preisgekrönte Entwurf von Auer Weber gliedert die spätere Festbau-Schule in fünf eigenständige Bereiche, jeder mit eigenem Innenhof. Im Zentrum steht ein viergeschossiger Baukörper, der als Haupteingang und "Herzstück" der Schule fungiert. Hier entstehen Gemeinschaftsräume und Kunstateliers, ergänzt durch eine separate Sporthalle.
Mit dem Bau des permanenten Schulgebäudes wird 2027 begonnen, die ersten Schüler ziehen zum Schuljahr 2028/29 ein. Der provisorische Bau wird später abgerissen, um Platz für die zweite Bauphase zu machen. Die vollständige Fertigstellung ist erst 2031 geplant – dann erreicht die Schule ihre endgültige Kapazität.
Laut Stadtplanung wird es bis 2031 in Mönchengladbach keine weitere Gesamtschule geben. Mit der siebten Einrichtung steigt die Gesamtzahl solcher Schulen in der Stadt von sechs auf sieben.
Die Gesamtschule Breite Straße soll den wachsenden Bedarf an gemeinschaftlicher Schulbildung in Mönchengladbach decken. Voll ausgebaut bietet sie Hunderten Schülern langfristig moderne Lernbedingungen. Der stufenweise Aufbau garantiert dabei möglichst wenig Unterbrechungen während der 130-Millionen-Euro-Realisierung.






