Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren 2024 um über 50 Prozent
Energieausgaben in Mönchengladbach steigen 2024 um über 50 Prozent
Die Energiekosten in Mönchengladbach sind 2024 stark angestiegen – um mehr als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. Die Stadt gab 10,7 Millionen Euro für Strom und Wärme aus, wobei Schulen fast die Hälfte des Stromverbrauchs und den Großteil des Erdgasbedarfs verursachten. Trotz Bemühungen, den Verbrauch zu überwachen und die Infrastruktur zu modernisieren, blieb der Gesamtenergiebedarf im vergangenen Jahr hoch.
Der Stromverbrauch in kommunalen Gebäuden blieb 2024 mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) nahezu unverändert. Allein auf Schulen entfielen 49 Prozent dieses Wertes. Auch der Erdgasverbrauch lag mit 50,4 Millionen kWh auf Vorjahresniveau – hier waren Schulen für 62,5 Prozent des Gesamtbedarfs verantwortlich.
Der Verbrauch von Heizöl stieg von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh, was teilweise auf Vorratskäufen aus dem Jahr 2022 zurückzuführen ist. Der CO₂-Fußabdruck der Stadt blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten weitgehend stabil. Gleichzeitig kostete die jüngste Modernisierung der Beleuchtung rund 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Ausgaben durch Bundesfördermittel gedeckt wurde.
Pläne für 2025: Solaranlagen und Effizienzsteigerung
Für das kommende Jahr plant die Stadt, auf 15 kommunalen Liegenschaften Solaranlagen zu installieren, die bis zu eine Million kWh Strom erzeugen sollen. Weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung umfassen die Modernisierung von Heizsystemen und Gebäudesanierungen. In den vergangenen zwei Jahren wurden zudem das Energiemonitoring und die Gebäudeautomation ausgebaut.
Während die Energieausgaben 2024 auf 10,7 Millionen Euro anstiegen, sollen Solaranlagen und Gebäudesanierungen in den nächsten Jahren die Kosten senken und die Emissionen reduzieren. Künftige Projekte konzentrieren sich darauf, die Effizienz zu steigern, ohne die stabile Energieversorgung von Schulen und anderen kommunalen Einrichtungen zu gefährden.






