25 December 2025, 18:37

Mönchengladbach 2025: Digitale Wende und Rekordwahlbeteiligung prägen das Jahr

Ein Mann steht an einem Podium und spricht in ein Mikrofon, mit mehreren stehenden und sitzenden Personen vor ihm, Plakaten auf Ständern und Flaggen im Hintergrund.

Mönchengladbach 2025: Digitale Wende und Rekordwahlbeteiligung prägen das Jahr

2025 brachte für Mönchengladbach mehrere entscheidende Veränderungen im öffentlichen Dienst mit sich. Neue Gesetze, digitale Aufrüstungen und eine hohe Wählerbeteiligung prägten das Jahr. Die lokalen Behörden verzeichneten zudem Verschiebungen in der Nachfrage nach amtlichen Dokumenten und Verwaltungsverfahren.

Das Jahr begann mit vorgezogenen Bundestagswahlen am 23. Februar, organisiert von Abteilung 3 unter der Leitung von Dirk Kürten. Die Wahlbeteiligung in Mönchengladbach lag bei 85 Prozent – ein Zeichen für starkes bürgerliches Engagement. Später folgten Kommunalwahlen am 14. September sowie Stichwahlen für das Bürgermeisteramt und die Position des Kreisverwalters am 28. September. Das Wahlamt bereitete 26.414 Briefwahlunterlagen vor und gewann 900 ehrenamtliche Wahlhelfer:innen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Am 1. Mai traten zwei bedeutende Reformen in Kraft. Die Namensrechtsreform erweiterte die Möglichkeiten für Ehenamen und Familiennamen, woraufhin das Standesamt umfassende Rechtsberatungen anbot. Zeitgleich wurden papierbasierte Passfotos für Personalausweis- und Passanträge abgeschafft. Stattdessen führte man PointID-Systeme ein, um biometrische Daten sicher zu erfassen. Bis Oktober hatte das Standesamt1.954 Geburtsregistrierungen, 8.098 Änderungen des Personenstands und 15.764 Geburtsurkundensausfertigungen bearbeitet. Das Bürgeramt stellte hingegen 8.938 Personalausweise, 6.568 Pässe und 1.730 vorläufige Personalausweise aus – eine leichte Abnahme gegenüber den Zahlen von 2024. Die Innenstadt-Dienststelle des Bürgeramts verzeichnete 63.139 Besucher:innen und arbeitete mit einem Terminbuchungssystem, das Wartezeiten deutlich reduzierte. Hinter den Kulissen führte Abteilung 3elektronische Akten ein und digitalisierte große Mengen an Papierunterlagen, um Verwaltungsabläufe zu beschleunigen.

Die öffentliche Sicherheit blieb ein zentrales Anliegen: Der Kommunale Ordnungsdienst ging gegen ordnungswidriges Verhalten vor und fungierte als direkte Anlaufstelle für Bürger:innen. In der Bundeskanzlei leitete Ministerialdirektorin Dr. Miehe-Nordmeyer die Abteilung 3, die gemäß dem Organigramm vom 5. Dezember 2025 für Sozial-, Gesundheits-, Arbeitsmarkt-, Umwelt- und Gesellschaftspolitik zuständig war.

Fazit: 2025 stand in Mönchengladbach im Zeichen digitaler Modernisierung und hoher Bürgerbeteiligung. Die Wahlen verliefen reibungslos bei starker Wahlbeteiligung, während neue Gesetze und technische Neuerungen die Verwaltungsdienstleistungen prägten. Trotz leichter Rückgänge in einigen Bereichen blieb die Nachfrage nach Dokumenten stabil. Der Umstieg auf elektronische Akten und biometrische Systeme markiert einen langfristigen Wandel im öffentlichen Dienst.