24 January 2026, 06:40

Moderne Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz stärkt nachhaltiges Recycling bis 2025

Ein hölzernes Spinnrad auf schmutziger Erde neben einem Haufen Kleidung, Tuch, Schüssel, Teller und anderen Gegenständen, mit einem Baumstamm, einer Wand und zusätzlichen Gegenständen im Hintergrund, was auf eine Textilmühle in Indien hinweist.

Moderne Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz stärkt nachhaltiges Recycling bis 2025

Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG errichtet in Herzebrock-Clarholz eine moderne Bodenaufbereitungsanlage, die die Recyclingkapazitäten des Betriebs erweitert. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2025 geplant. Wie Geschäftsführer Benjamin Kerkemeier betonte, leiste die Anlage einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Wiederverwertung von Materialien.

Die Anlage wird mineralische Böden bis zur Schadstoffklasse BM-F3 aufbereiten – die höchste in Deutschland für wiederverwendbare Materialien zulässige Stufe. Verarbeitet werden sollen Erden aus Abbrucharbeiten, Erdbewegungen, Tiefbauprojekten sowie Straßeninstandhaltungen. Nach der Inbetriebnahme wird das Werk sechs verschiedene Produkte herstellen, darunter zwei Sandsorten und vier Körnungsfraktionen für den Hoch- und Erdbau.

Das 5.000 Quadratmeter große Geländes umfasst zusätzlich 4.000 Quadratmeter Lagerfläche für Materialien. Das Aufbereitungssystem arbeitet mit rund 500 Kubikmetern Wasser, das in einem Kreislauf gereinigt und wiederverwendet wird. Die technische Planung und Fertigung übernahm die Binder+Co Gruppe, die für eine effiziente und nachhaltige Betriebsweise sorgt. Die Genehmigungsverfahren erfolgten in enger Abstimmung mit dem Kreis Gütersloh, wobei die Behörden die reibungslose Zusammenarbeit lobten.

Die Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG, eine Tochter der Johannes Landwehr Abbruchunternehmen GmbH, ist an drei Standorten auf die Aufbereitung von Baurestmassen spezialisiert. Kerkemeier unterstrich, dass die neue Anlage das Engagement des Unternehmens für Ressourcenschutz weiter stärkt.

Die Bodenaufbereitungsanlage soll im Dezember 2025 den Betrieb aufnehmen. Sie wird stark belastete Böden auf dem höchstzulässigen Niveau aufbereiten und daraus wiederverwendbare Baustoffe gewinnen. Das Projekt steht für die kontinuierlichen Bestrebungen, die Recyclinginfrastruktur in der Region auszubauen.