23 December 2025, 04:59

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Ein Stadion mit Flutlicht, Eisengittern, Zuschauern, stehenden Personen, Werbetafeln, Anzeigetafeln, Überwachungskameras, Flaggen und Dekorationen.

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Millionen-Förderprogramm für die Sanierung von Sportanlagen

Teaser: Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt Vorhaben von Städten und Gemeinden für Sportanlagen mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung. Für den Zeitraum 2025/2026 stehen Bundesmittel in Höhe von 333 Millionen Euro bereit.

19. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft, Sport

Marl bewerbt sich um Bundesförderung für marode Sportstätten

Die Stadt Marl will Bundesmittel für die Modernisierung ihrer veralteten Sportanlagen beantragen. Geplant sind Anträge für mehrere lokale Vereine, darunter der Sportkomplex der Willy-Brandt-Schule und der Kunstrasenplatz des FC Marl. Werden die Projekte genehmigt, müssen sie bis Ende 2031 im Rahmen des bundesweiten Sanierungsprogramms abgeschlossen sein.

Das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ stellt für 2025/2026 insgesamt 333 Millionen Euro bereit. Die Gelder stammen aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ und decken Reparaturen an Turnhallen, Schwimmbädern, Sportplätzen, Umkleiden und Geräteräumen ab – vorausgesetzt, die Anlagen dienen einem regionalen oder überregionalen öffentlichen Bedarf.

Städte und Gemeinden müssen bis zum 15. Januar 2026 digitale Projekt-skizzen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einreichen. Die Marlener Verwaltung hat bereits Interesse mehrerer Vereine registriert, darunter das Bürgerbad Hüls. Lokale Gruppen mit Fragen können sich an das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit wenden ([email protected]).

Der Bund übernimmt bis zu 75 Prozent der Kosten für Kommunen in Haushaltsnotlagen. Eigenmittel sind jedoch ebenfalls erforderlich. Bisher haben Osterburg und Essen ihre Teilnahme bestätigt; der Essener Stadtrat beschloss den Antrag am 10. Dezember 2025. Wilkau-Haßlau und Pfullingen bereiten noch ihre Unterlagen vor, doch eine vollständige Liste der Antragsteller wird erst nach Ablauf der Frist vorliegen.

Marls Bewerbung zielt auf dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten in der Sportinfrastruktur ab. Bei Erfolg kommen die Modernisierungen langfristig lokalen Athlet:innen und Vereinen zugute. Die endgültige Förderentscheidung hängt von der Prüfung aller eingereichten Skizzen durch das BBSR ab.