03 January 2026, 14:52

Mike Wunderlich soll den Wuppertaler SV vor dem Abstieg retten

Ein Mann in einer schwarzen Jacke, der in ein Mikrofon spricht.

Mike Wunderlich soll den Wuppertaler SV vor dem Abstieg retten

Wuppertaler SV stellt Mike Wunderlich als neuen Cheftrainer vor

Der Regionalliga-Verein gab die Personalie am Montagnachmittag bekannt – kurz vor der ersten Trainingseinheit des Jahres. Wunderlich übernimmt das Team in einer schwierigen Phase: Nach einer Serie enttäuschender Ergebnisse steht die Mannschaft aktuell im Abstiegsbereich.

Die Verpflichtung folgt auf den Abgang von Sebastian Tyrala, der den Verein nach acht Spielen ohne Sieg verließ. Wunderlich, ein gebürtiger Kölner mit langer Spielerlaufbahn, soll nun den Klassenerhalt sichern.

Sein Wechsel zum Wuppertaler SV wurde nur kurz nach seinem Abschied von Ahrweiler BC bekannt, der seinen Abgang am 30. Dezember 2024 verkündet hatte. Zuvor hatte Wunderlich den Verein an die Spitze der Rheinlandliga geführt und sich einen Namen als Retter in schwierigen Situationen gemacht.

Sein Amtsantritt fällt in eine Phase des Umbruchs beim Wuppertaler SV. Der ehemalige Sportdirektor Thomas Richter war Ende Dezember aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Sein Nachfolger, Gaetano Manno, wurde offiziell am 1. Januar 2026 als neuer Sportdirektor bestätigt und leitet seitdem den Fußballbereich des Vereins.

Wunderlich wird nicht allein arbeiten: Kevin Rodrigues-Pires, ein ehemaliger Spieler des Wuppertaler SV, unterstützt ihn als Co-Trainer. Gemeinsam sollen sie die Mannschaft aus der Abstiegszone führen.

Als aktiver Spieler war Wunderlich unter anderem für Viktoria Köln, den FSV Frankfurt und den 1. FC Kaiserslautern aktiv. Seine Erfahrung – sowohl auf dem Platz als auch in Führungspositionen – wird entscheidend sein, um den Verein wieder auf Kurs zu bringen.

Der Wuppertaler SV handelte schnell, um Tyralas Nachfolge zu regeln, und setzt mit Wunderlich auf einen Trainer, der das in der Krise steckende Team stabilisieren soll. Mit dem neuen Trainerteam und Manno an der sportlichen Spitze hofft der Verein auf eine sofortige Wende. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Veränderungen ausreichen, um den Abstiegsdruck zu mindern.