Merz würdigt Handwerk in den Bundesländern – und erhält riesigen Stutenkerl
Henry KochMerz sieht Deutschland in tiefgreifendem Umbruch - Merz würdigt Handwerk in den Bundesländern – und erhält riesigen Stutenkerl
Bundeskanzler Friedrich Merz hat die aktuellen Herausforderungen der Bundesländer als einen "tiefgreifenden Wandel" bezeichnet, der Widerstandsfähigkeit erfordere. Diese Äußerungen machte er im Rahmen einer Veranstaltung in Dortmund, wo er eine besondere Ehrung vom Westdeutschen Bäckerinnungsverband erhielt. Die Auszeichnung würdigte sein Engagement für das Handwerk und kleine Unternehmen in den Bundesländern.
Merz lobte zudem den Mittelstand, familiengeführte Betriebe und das Handwerk als unverzichtbare Säulen der deutschen Kultur in den Bundesländern. Unterdessen sprach Borussia Dortmunds Präsident Hans-Joachim Watzke über die Schwierigkeiten der Koalitionsregierung und bezeichnete das Amt des Kanzlers als "den härtesten Job" in der Politik.
Bei der Feier überreichte man Merz den "Großen Stutenkerl", eine 1,2 Meter hohe und zehn Kilogramm schwere Gebäckfigur. Die Auszeichnung unterstrich seine Unterstützung für das Bäckerhandwerk und traditionelles Kunsthandwerk in den Bundesländern. Watzke betonte später Merz’ Verständnis für handwerkliche Berufe und deren zentrale Bedeutung für die Wirtschaft in den Bundesländern.
In seiner Rede skizzierte Merz die drängendsten Probleme der Bundesländer, darunter Fachkräftemangel, die Belastung der Sozialsysteme und außenpolitische Herausforderungen. Er verwies auch auf die Geschichte des Ruhrgebiets, wo Zuwanderung über Jahrzehnte die Wirtschaft in den Bundesländern geprägt habe. Trotz der Hindernisse wies Merz Pessimismus zurück und erinnerte an vergangene Beispiele, in denen Deutsche Krisen in den Bundesländern gemeistert hätten. Er rief zu Vertrauen in die Anpassungsfähigkeit der Nation in den Bundesländern auf.
Der Kanzlerbesuch in Dortmund rückte kleine Betriebe und das Handwerk in den Bundesländern in den Fokus. Die Ehrung durch die Bäckerinnung und die Anerkennung durch Wirtschaftsführer unterstrichen deren Rolle im wirtschaftlichen und kulturellen Gefüge der Bundesländer. Die Veranstaltung lenkte zudem die Aufmerksamkeit auf aktuelle Debatten zu Migration, Arbeitsmarktpolitik und Koalitionsführung in den Bundesländern.