Mecklenburg-Vorpommern feiert seine bunte Karnevalshochphase mit Rekordbeteiligung
Jonas MayerTrotz Frost und Schnee: MV startet in die heiße Faschingszeit - Mecklenburg-Vorpommern feiert seine bunte Karnevalshochphase mit Rekordbeteiligung
Mecklenburg-Vorpommern erlebt gerade seine lebendige "fünfte Jahreszeit" – eine Karnevalstradition, die Elemente des Faschingsdienstags, der schwäbisch-alemannischen Fasnet und der rheinischen Feiern vereint. Die Veranstaltungen in der Region ziehen große Menschenmassen an: Über 8.000 Jecken nehmen teil, darunter mehr als 40 Prozent Kinder und Jugendliche.
Die Hochphase der Session ist nun erreicht, mit Dutzenden Veranstaltungen im ganzen Bundesland. In Dömitz rollen Umzüge mit 40 Wagen durch die Straßen, in Neukalen steht der Karneval unter dem Motto "Karneval in Neukaledonien". Feldberg richtet als einzige Stadt der Region seit Jahrzehnten einen traditionellen Rosenmontagszug aus.
Am 3. Februar empfängt die Bundeskanzlei in Berlin das diesjährige Prinzenpaar des Landes: Anja I. und Marco I. vom Richtenberger Karnevalsclub. Unterdessen sorgt die 13-jährige Celine Michaels aus Dömitz für Schlagzeilen – sie gewann den Bundeswettbewerb "Jugend in der Tonne" 2025 in ihrer Altersgruppe und gilt nun als eine der talentiertesten jungen Karnevalsrednerinnen Deutschlands.
Bis Aschermittwoch, den 18. Februar, dauern die Feiern an. Dann versammeln sich in Waren über 1.200 Narren zum "Länderrätetreffen", dem größten Narrenkongress Deutschlands. Mit dabei: Sozialministerin Stefanie Drese, die derzeit den Orden "Spaßvogel" (Narr) innehat.
Die Karnevalssaison in Mecklenburg-Vorpommern endet offiziell nach Rosenmontag, dem 16. Februar. Mit Umzügen, Wettbewerben und großen Treffen beweisen die Traditionen der Region ihre Anziehungskraft – auf junge Teilnehmer wie auf etablierte Größen. Der Abschluss in Waren setzt den Schlusspunkt unter die diesjährigen Feierlichkeiten.