19 April 2026, 12:28

Massive Proteste in Köln und Bonn eskalieren – Polizei geht gegen Demonstranten vor

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Massive Proteste in Köln und Bonn eskalieren – Polizei geht gegen Demonstranten vor

Proteste in Köln und Bonn – Polizei greift an mehreren Orten ein

Am Freitag (29. August) kam es in Köln und Bonn zu massiven Protesten, die zu Polizeieinsätzen an verschiedenen Orten führten. Demonstranten besetzten politische Büros, blockierten Industrieanlagen und versammelten sich vor Gebäuden von Rüstungsunternehmen. Die Behörden reagierten mit Räumungen, Festnahmen und der Einleitung von Ermittlungsverfahren.

Der Tag begann früh, als gegen 20 Aktivisten die SPD-Parteizentrale in der Magnusstraße im Kölner Zentrum betraten. Gegen 10 Uhr drangen sie in das Foyer ein, setzten sich auf den Boden und entrollten Transparente mit antimilitaristischen Parolen. Kurz darauf traf die Polizei ein, entfernte die Gruppe und nahm drei Personen vorläufig fest, die sich widersetzten. Die SPD erstattete später wegen Hausfriedensbruchs Strafanzeige.

Weniger als eine Stunde später wurden Beamte zum Industriegelände der Deutz AG in der Dillenburger Straße im Stadtteil Kalk gerufen. Über 200 Demonstranten hatten den Zugang blockiert und versuchten, auf das Gelände zu gelangen. Die Polizei nahm die Personalien auf und löste die Versammlung auf, nachdem die Protestierenden gegen Versammlungsrecht verstießen.

Am Nachmittag meldete die Rheinmetall AG eine Ansammlung von 30 bis 40 teilweise vermummten Personen vor ihrer Niederlassung in Bonn-Beuel an der Pützchens Chaussee. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei dokumentierten die Gruppe, wiesen sie vom Gelände und leiteten strafrechtliche Ermittlungen ein. Nun wird geprüft, ob gegen Versammlungsrecht verstoßen wurde.

Die Proteste führten zu mehreren Polizeimaßnahmen, darunter Festnahmen und Anzeigen. Die Behörden untersuchen weiterhin mögliche Verstöße gegen das Versammlungsrecht. Die SPD und die betroffenen Unternehmen unterstützen die laufenden Ermittlungen.

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