Märkischer Kreis behält sechs Polizeibeamte trotz Brücken-Wiedereröffnung
Lukas AlbrechtMärkischer Kreis behält sechs Polizeibeamte trotz Brücken-Wiedereröffnung
Märkischer Kreis behält sechs zusätzliche Polizeibeamte – auch nach Wiedereröffnung der Rahmede-Talbrücke
Die Entscheidung folgt auf monatelange Verkehrsbelastungen und einen gestiegenen Einsatzbedarf. Die Behörden warnen jedoch bereits vor weiteren Behinderungen im kommenden Jahr, da acht großflächige Straßensperrungen geplant sind.
Das Innenministerium genehmigte die zusätzlichen Stellen zum 1. September 2023. Der Schritt erfolgte als Reaktion auf den zunehmenden Verkehrsdruck und die wachsenden operativen Anforderungen im Kreisgebiet. Ursprünglich waren 14 Beamte vorübergehend im Märkischen Kreis im Einsatz – nun bleiben sechs davon dauerhaft.
Die verbleibenden Kräfte sollen sich vor allem auf die Verkehrsüberwachung konzentrieren. Zu ihren Aufgaben gehört die Kontrolle illegaler Abkürzungen und von Rasern, da gestresste Autofahrer häufig Regeln missachten, um Zeit zu sparen. Das Nebenstraßennetz leidet bereits unter schweren Schäden durch umgeleiteten Autobahnverkehr, was die Situation zusätzlich verschärft.
Für das nächste Jahr sind acht Vollsperrungen wichtiger Straßenabschnitte im gesamten Kreisgebiet vorgesehen. Diese Sperrungen werden voraussichtlich noch mehr Verkehr auf kleinere Routen lenken – mit erhöhtem Unfallrisiko und weiterer Belastung für die lokale Infrastruktur.
Die sechs festen Stellen sollen die Verkehrssicherheit verbessern und den Verkehrsfluss während der anhaltenden Behinderungen steuern. Angesichts der geplanten Sperrungen wird ihre Präsenz entscheidend sein, um regelwidriges Fahrverhalten zu verhindern. Die Entscheidung unterstreicht die langfristigen Folgen des hohen Verkehrsaufkommens für die Straßen der Region.






