Manipulierter Holztransporter mit 23 Tonnen Überladung auf der Autobahn gestoppt
Admin UserManipulierter Holztransporter mit 23 Tonnen Überladung auf der Autobahn gestoppt
Ein belgischer Holztransporter wurde kürzlich auf einer deutschen Autobahn wegen des Verdachts auf Überladung angehalten. Die Kontrolle, die auf enger grenzüberschreitender Zusammenarbeit beruhte, deckte schwere Verstöße auf und führte zu Verwarnungsgeldern. Die Polizei Euskirchen, die mit anderen deutschen und belgischen Behörden zusammenarbeitete, stoppte den Lkw in der Nähe von Hellenthal, unweit der belgischen Grenze. Dabei stellte sich heraus, dass der 36-jährige belgische Fahrer die Abgasanlage manipuliert hatte – der Lkw betrieb sie mit doppelt so hohem Lärmpegel wie gesetzlich erlaubt und stieß ungefilterte Abgase direkt in die Umwelt aus. Zudem war der Transporter erheblich überladen: Mit 23,7 Tonnen überschritt er das durch eine abgelaufene Sondergenehmigung zugelassene Gewicht deutlich. Der Fahrer musste die Holzladung vor Ort entladen, und der Lkw wurde zur weiteren Untersuchung sichergestellt. Ihm drohen nun Verwarnungsgelder in Höhe von insgesamt 2.200 Euro, einschließlich Verfahrenskosten. Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die Verkehrssicherheit und den Umweltschutz. Die Polizeizone Eifel und der Zentrale Verkehrsdienst in Wittlich arbeiteten Hand in Hand, um den Schwerlastverkehr zu überwachen und Verstöße zu ahnden – was schließlich zur Ergreifung des überladenen und manipulierten Lkw führte.