Langenfeld und Solingen planen gemeinsam neuen S-Bahn-Halt und lehnen A3-Ausbau ab
Jonas MayerLangenfeld und Solingen planen gemeinsam neuen S-Bahn-Halt und lehnen A3-Ausbau ab
Die Oberhäupter von Langenfeld und Solingen haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei großen Verkehrsprojekten verständigt. Bei ihren jüngsten Gesprächen ging es um Pläne für einen neuen Bahnhalt sowie um den Widerstand gegen den Ausbau der Autobahn A3.
Vertreter beider Städte trafen sich, um ihre Positionen zu Infrastrukturvorhaben abzustimmen. Sie bekräftigten ihre Ablehnung einer Erweiterung der A3 auf acht Fahrspuren. Ein Vorschlag zur vorübergehenden Nutzung des Standstreifens wurde klar als nicht wegweisend für eine dauerhafte Verbreiterung dargestellt.
In der nächsten Phase werden der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und go.Rheinland eine S-Bahn-Linie prüfen. Ein neuer Haltepunkt in der Nähe der Landwehrstraße/Wipperauer Straße steht zur Diskussion. Der Standort wurde wegen der guten Anbindung an Buslinien und das bestehende Verkehrsnetz ausgewählt.
Die regionale Unterstützung für den Halt Landwehr ist breit gestreut. Beide Städte setzen sich zudem für ein drittes Gleis ein, um die Kapazitäten der Schienenstrecke zu erhöhen. Die Gremien werden im Herbst in Langenfeld erneut zusammenkommen, um über den Stand der Dinge zu beraten.
Das Treffen bestätigte die regionale Rückendeckung für den Halt Landwehr und das dritte Gleis. Der Ausbau der A3 bleibt weiterhin klar abgelehnt. Als nächste Schritte stehen formelle Bewertungen durch die Verkehrsbehörden an.






