Langenfeld und Solingen besprechen Krankenhäuser, Verkehr und Grundsteuerreform
Henry KochLangenfeld und Solingen besprechen Krankenhäuser, Verkehr und Grundsteuerreform
Diese Woche empfing Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider seinen Amtskollegen aus Solingen, Tim Kurzbach, im Langenfelder Rathaus. Das Treffen stand in der Tradition der langjährigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Nachbarstädten. Im Mittelpunkt standen die Belastung der Krankenhäuser, geplante Verkehrsprojekte sowie Bedenken gegenüber der geplanten Grundsteuerreform.
Seit 2015 pflegen die beiden Städte eine enge Arbeitsbeziehung. Damals führten sie einen halbjährigen Wechsel der gegenseitigen Besuche ihrer Verwaltungsspitzen ein. Diese Praxis wurde bis auf eine Unterbrechung während der Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 nahezu durchgehend fortgesetzt.
Beim dieswöchigen Austausch nahmen neben den Bürgermeistern auch Fachbereichsleiter beider Städte teil. Ein zentrales Thema war die zunehmende Belastung der verbleibenden Krankenhäuser in Solingen und Langenfeld nach Schließungen in Haan und Solingen. Ein weiterer Streitpunkt war die vom Land geplante Grundsteuerreform, die nach Ansicht beider Bürgermeister die Kommunen unzumutbar finanziell belasten würde.
Auch das Thema Verkehr stand hoch auf der Agenda. Solingen und Langenfeld setzen sich für den Ausbau der A3 auf drei Spuren ein und planen, sich mit Bundespolitikern für eine Beschleunigung des Vorhabens zusammenzusetzen. Das nächste offizielle Treffen der beiden Verwaltungen ist für den Herbst in Solingen vorgesehen.
Die Gespräche unterstrichen die fortlaufende Zusammenarbeit bei gemeinsamen Herausforderungen – von der Gesundheitsversorgung bis zur Infrastruktur. Beide Städte werden sich nun auf weitere Verhandlungen mit Landes- und Bundespolitikern vorbereiten. Das nächste formelle Treffen ist für später in diesem Jahr angesetzt.






