18 June 2026, 04:19

Landtag verschärft Ordnungsbehördengesetz: Mehr Rechte für Einsatzkräfte und längere Platzverweise

Voraufnahmen und langfristige Wohnverbote        Landtag stärkt kommunale öffentliche Ordnung

Landtag verschärft Ordnungsbehördengesetz: Mehr Rechte für Einsatzkräfte und längere Platzverweise

Der Landtag hat umfassende Reformen des Ordnungsbehördengesetzes verabschiedet. Die Neuerungen führen strengere Maßnahmen für Personen ein, die den öffentlichen Raum stören oder andere gefährden. Ziel der Änderungen ist es, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu modernisieren und die Transparenz bei der Durchsetzung zu erhöhen.

Das neue Gesetz ermöglicht längere Platzverweise für Personen, die erhebliche öffentliche Störungen verursachen. Zudem werden die Befugnisse der Aufsichtsbehörden gestärkt, um Wiederholungstäter wirksamer zu bekämpfen.

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Körperkameras sollen künftig flächendeckender eingesetzt werden – mit einer Voraufzeichnungsfunktion, um Vorfälle bereits vor ihrer Eskalation festzuhalten. Dadurch sollen Konflikte besser entschärft und faire Ermittlungen sichergestellt werden. Kommunale Ordnungskräfte erhalten klarere Handlungsanweisungen, was ihre Sicherheit im täglichen Einsatz erhöht.

Lokale Verantwortungsträger in Mönchengladbach begrüßen die Entscheidung. Vanessa Odermatt und Jochen Klenner sind überzeugt, dass die Reformen den Kommunalen Ordnungsdienst verbessern und die öffentliche Sicherheit stärken werden. Auch die CDU hat zugesagt, sich für eine zügige und einheitliche Umsetzung der neuen Regeln einzusetzen.

Die Reformen bieten bessere Instrumente, um hartnäckige Störer zu ahnden und die öffentliche Ordnung zu verbessern. Durch den erweiterten Einsatz von Körperkameras und klarere Vorschriften können die Einsatzkräfte effizienter arbeiten. Die Änderungen sollen mehr Transparenz – sowohl für die Beamten als auch für die Bürger – schaffen.

Quelle