18 March 2026, 16:28

Kyle Sandilands nach Live-Streit mit Jackie O von ARN gefeuert – jetzt droht Prozess

Konferenz mit Sitzplätzen und Rednern auf der Bühne, Medien- und Eigentümersprechende, großes Plakat und Wand im Hintergrund.

Kyle Sandilands nach Live-Streit mit Jackie O von ARN gefeuert – jetzt droht Prozess

Radiomoderator Kyle Sandilands von ARN gefeuert – nach eskaliertem Streit mit Langzeit-Kollegin Jackie "Jackie O" Henderson

Der Sender ARN hat den umstrittenen Radiomoderator Kyle Sandilands entlassen, nachdem es im Februar zu einem heftigen Live-Streit mit seiner langjährigen Co-Moderatorin Jackie "Jackie O" Henderson gekommen war. Der Konflikt, der während einer Sendung eskalierte, führte dazu, dass Henderson offiziell erklärte, nicht länger mit ihm zusammenarbeiten zu können. ARN kündigte nun seinen Millionenvertrag – eine Entscheidung, die bereits eine juristische Auseinandersetzung nach sich zieht.

Der Vorfall ereignete sich am 20. Februar 2026, als Sandilands Henderson in ihrer gemeinsamen Show auf KIIS FM öffentlich kritisierte, weil sie über das Horoskop von Prinz Andrew gesprochen hatte. Der Wortwechsel artete schnell in einen handfesten Streit aus und löste bei den Hörern sofortige Empörung aus. Anfang März griffen australische Medien wie der Daily Telegraph und news.com.au die Kontroverse auf, forderten Boykotte von Werbepartnern und verlangten von ARN Konsequenzen.

ARN setzte Sandilands am 3. März vorläufig vom Dienst aus und gab ihm 14 Tage Zeit, um auf den Verstoß zu reagieren. Zu diesem Zeitpunkt lag dem Sender bereits eine offizielle Erklärung Hendersons vor, in der sie die Zusammenarbeit für unmöglich erklärte. Obwohl Sandilands den Konflikt als normale Meinungsverschiedenheit in ihrer 25-jährigen Partnerschaft abtat, leitete ARN am Mittwochmorgen die Kündigung ein.

Die Entscheidung fällt im zweiten Jahr eines auf zehn Jahre angelegten Vertrages im Wert von 200 Millionen Australian Dollar, den sich beide Moderatoren teilten. Sandilands' individueller Anteil belief sich auf 100 Millionen – er bestreitet jegliches Fehlverhalten. Seine Anwälte hatten ARN zuvor gewarnt, dass eine Kündigung rechtlich nicht haltbar sei. Nun kündigte er an, gegen die Entlassung gerichtlich vorzugehen.

Die öffentliche Reaktion schwankte zunächst zwischen Empörung und später gespaltenen Meinungen. Mitte März ebbte die Medienberichterstattung zwar ab, doch die Debatte über Verantwortung und Umgangskultur bei KIIS FM hielt an.

Mit Sandilands' Abgang endet eine der bekanntesten Radio-Partnerschaften Australiens, die über zwei Jahrzehnte bestand. ARN begründet den Schritt mit einem formalen Verstoßverfahren, während der Moderator seine Entlassung für rechtswidrig hält. Der Fall wird nun vor Gericht verhandelt – beide Seiten bereiten sich auf weitere juristische Schritte vor.

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