KPM-Vase statt Urne: Wie eine Familie bei *Bargain Hunt* eine Überraschung erlebte
Henry KochFamilienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf - KPM-Vase statt Urne: Wie eine Familie bei *Bargain Hunt* eine Überraschung erlebte
Ein ungewöhnliches Familien-Erbstück stand im Mittelpunkt von Bargain Hunt, nachdem Jutta Kunze und ihr Sohn Jason ein großes, handgefertigtes Gefäß mitbrachten. Moderator Horst Lichter hielt es zunächst für eine Bestattungsurne – doch wie sich herausstellte, handelte es sich um eine seltene Vase aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM), die 1921 gefertigt und später mit dekorativen Elementen versehen worden war. Die Kunzes hatten auf einen hohen Verkaufspreis gehofft, doch die Expertenbewertung dämpfte bald ihre Erwartungen.
Die Familie präsentierte in der Sendung ein auffälliges Keramikstück, dessen Zweck auf den ersten Blick rätselhaft blieb. Als Lichter scherzhaft bemerkte, es sehe aus wie eine Urne, lachten die beiden und klärten über die Geschichte des Objekts auf. Experte Colmar Schulte-Goltz untersuchte das Stück daraufhin und bestätigte, dass es sich um eine KPM-Vase aus dem Jahr 1921 handelte – wenn auch die bemalte Verzierung erst später hinzugefügt worden war.
Am Ende verließen die Kunzes die Show mit ihrer KPM-Vase im Gepäck, deren Wert niedriger ausfiel als erhofft. Zwar wird sie nicht den erträumten Preis erzielen, doch bleibt sie ein skurriles Familien-Andenken – nun eher für Blumen bestimmt als für eine Sammlervitrine. Die Folge zeigte einmal mehr, wie unberechenbar der Antiquitätenmarkt sein kann und welche Geschichten sich hinter scheinbar alltäglichen Gegenständen verbergen.