Kölner Fans fordern mit „Kwasni Yok“ das Aus für Trainer Kwasniok
Fans des 1. FC Köln wenden sich gegen Trainer Lukas Kwasniok
Nach einer Serie schwacher Ergebnisse haben sich die Anhänger des 1. FC Köln gegen Cheftrainer Lukas Kwasniok gestellt. Beim Samstagsspiel gegen den 1. FC Heidenheim entrollten Fans ein Transparent mit der Aufschrift „Kwasni Yok“ – ein Wortspiel, das so viel bedeutet wie „Kwasniok nein“. Der Protest kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Mannschaft seit sieben Spielen in Folge ohne Sieg bleibt.
Der Verein belegt derzeit Platz 11 in der Bundesliga, fünf Punkte über dem Relegationsplatz. Trotz der aktuellen Krise betonte Sportdirektor Thomas Kessler erneut die Rückendeckung der Vereinsführung für Kwasniok. Zwar traf sich Kessler mit Fanvertretern, um die Bedenken zu besprechen, doch machte er deutlich, dass der Fokus auf den sportlichen Herausforderungen liegen müsse.
Für den 1. FC Köln steht nun ein schwieriger Spielplan an: Am Mittwoch empfängt die Mannschaft den FC Bayern München, bevor es am kommenden Wochenende zum wichtigen Ligaduell gegen den 1. FSV Mainz 05 geht. Kessler zeigte zwar Verständnis für die Frustration der Fans, lobte aber die Arbeitsmoral der Spieler und rief zur Geschlossenheit vor den anstehenden Partien auf. Vereinspräsident Jörn Stobbe, der im September 2025 gemeinsam mit den Vizepräsidenten Jörg Alvermann und Ulf Sobek gewählt wurde, hat sich bisher nicht öffentlich zum Fan-Protest geäußert. Kesslers Aussagen deuten jedoch darauf hin, dass der Trainerstab vorerst das volle Vertrauen der Führung genießt.
Das Transparent unterstreicht die wachsende Unzufriedenheit in der Kölner Fangemeinde. Mit den bevorstehenden Schlüsselspielen muss die Mannschaft ihre sieglose Serie beenden, um den Druck auf Kwasniok zu verringern. Die Vereinsführung hat indes klar gemacht, dass derzeit keine personellen Änderungen geplant sind.