06 May 2026, 06:40

Kleingartenverein startet barrierefreies Kapitel nach 75 Jahren Tradition

Transportable Toilette am Straßenrand in einem Park, umgeben von Bäumen und Gras, mit einem Gewässer und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Kleingartenverein startet barrierefreies Kapitel nach 75 Jahren Tradition

Ein langjähriger Kleingartenverein der Stadt steht kurz vor dem Abschluss einer umfassenden Sanierung. Das Projekt, das teilweise durch einen staatlichen Zuschuss finanziert wird, soll die Barrierefreiheit und den öffentlichen Zugang zum Gelände verbessern. Die 1947 gegründeten Gärten sind seit jeher ein grüner Rückzugsort für Mitglieder und Tiere gleichermaßen.

Die Anlage des Vereins in der Donatusstraße 69 wird derzeit modernisiert, darunter der Bau barrierefreier Wege und die Aufwertung der Infrastruktur. Ein zentrales Element der Sanierung ist die Toilettenanlage, die in die städtische Initiative WCplus aufgenommen wird. Dadurch sind die Sanitäranlagen während der Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit zugänglich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Ministerium stellte für die Arbeiten 15.000 Euro bereit, was 80 Prozent der Gesamtkosten deckt. Die verbleibenden 20 Prozent trägt der Verein selbst, sodass keine kommunalen Mittel benötigt werden. Als Auflage der Förderung müssen die Gärten tagsüber für Besucher geöffnet bleiben.

Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Sommer abgeschlossen werden. Das Gelände ist bereits für seine gepflegten Parzellen und die artenreiche Tierwelt bekannt, zu der Vögel, Frösche und Insekten zählen. Nach der Fertigstellung werden die Verbesserungen den Ort noch einladender für alle machen.

Die sanierten Gärten bieten dann bessere Zugänglichkeit und bleiben eine öffentliche Ressource. Mit der Vollendung des Projekts beginnt für den Verein, der seit über 75 Jahren fester Bestandteil der Gemeinschaft ist, ein neues Kapitel. Besucher können den grünen Rückzugsort und seine natürliche Umgebung auch künftig genießen.

Quelle