Karneval in Eichenzell: DRK feiert Inklusion mit buntem Fest für alle Menschen
Lukas AlbrechtKarneval in Eichenzell: DRK feiert Inklusion mit buntem Fest für alle Menschen
Buntes Karnevalsfest in Eichenzell: DRK-Gruppe feiert mit Menschen mit Behinderung
In Eichenzell fand ein farbenfrohes Karnevalsfest statt, veranstaltet von der örtlichen DRK-Gruppe für Menschen. Die Veranstaltung brachte Anwohner, Künstler und Gäste zu einem Nachmittag voller Musik, Tanz und Gemeinschaftsgeist zusammen.
Im Mittelpunkt standen Inklusion und gemeinsame Freude – mit Auftritten lokaler Gruppen und einer mitreißenden Conga als Höhepunkt des Festes.
Den Auftakt bildeten Bewohner von antinius, die mit einer dynamischen Tanzeinlage das Publikum begeisterten. Unter ihnen waren Noah Sigmund, Marie Lorscheider und Glenn Siebert, die als "Jong-un-Maje-Trio" für Stimmung sorgten und damit den energiegeladenen Ton für den Nachmittag setzten.
Walter Bernhard, Sprecher von antinius, eröffnete die Feier mit einem Dank an die Anwesenden für ihre Unterstützung. Es folgten verschiedene Darbietungen, darunter Tänze der Fuldaer Freizeit- und Karnevalsclub-Gruppen (FFCK), der TLV Eichenzell sowie der "Schreckschräubchen" der Löschenröder Schoppegarde e.V.
Nicole XXXIV. von Rosen und Lilien, Hofmarschallin des FFCK, erschien mit ihrem Gefolge und verlieh der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen. Zu den Ehrengästen zählte Harald Leitschuh, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Eichenzell, sowie Helmut Gladbach, Mitglied der Gemeindevertretung. Gladbach lobte später das langjährige Engagement der DRK-Gruppe für mehr Inklusion.
Ein emotionaler Höhepunkt war die Conga, angeführt vom DRK-Betreuungsteam, die sich durch den gesamten Veranstaltungsort schlängelte. Bewohner, Mitarbeiter und Besucher reihten sich ein – ein Moment der gemeinsamen Freude. Das Fest unterstrich die ganzjährigen Aktivitäten der Organisation, zu denen Lagerfeuerabende, Vorlesestunden für Kinder und inklusive Freizeitangebote in der Region Fulda gehören.
Antinius begleitet rund 320 Menschen in verschiedenen Wohnformen und bietet zudem etwa 1.250 Arbeitsplätze sowie 80 Ausbildungsstellen an – ein wichtiger Pfeiler der Gemeinschaft vor Ort.
Das Karnevalsfest endete mit einem Gefühl von Zusammenhalt und gemeinsamer Zielsetzung. Die Auftritte, Reden und die Conga spiegelten das Engagement der DRK-Gruppe wider, Räume zu schaffen, in denen alle teilhaben können. Für antinius und seine Partner war die Veranstaltung ein weiterer Schritt, Inklusion durch festliche wie alltagsnahe Aktivitäten zu fördern.