Junge Union Solingen will Wohnungsnot mit Leerstands-Umnutzung bekämpfen
Jonas MayerJunge Union Solingen will Wohnungsnot mit Leerstands-Umnutzung bekämpfen
Die Junge Union (JU) in Solingen fordert dringende Maßnahmen, um den Wohnraummangel zu bekämpfen und die Attraktivität der Stadt für Studierende zu steigern. Zu ihren Vorschlägen gehören die Umnutzung leerstehender Gebäude sowie die Bildung einer speziellen Arbeitsgruppe, die sich gezielt mit dem Problem befasst.
JU-Vorstandsmitglied Julia Kalem betonte das Potenzial, ungenutzte oder leerstehende Immobilien in Wohnraum umzuwandeln. Dies würde nicht nur die Wohnungsnot lindern, sondern auch neues Leben in Solingens Innenstadt bringen, so ihre Argumentation.
Die Gruppe setzt sich dafür ein, bestehende Gebäude stärker unter die Lupe zu nehmen und in Studentenkohnheime umzufunktionieren. Sie kritisieren, dass fehlende gezielte Planung für Studierende die Stadt zurückhalte. Fynn Ringwelski, Vorsitzender der Jungen Union Solingen, bezeichnete diese Lücke als verpasste Chance für wirtschaftliches Wachstum – insbesondere im Gastgewerbe und für lokale Unternehmen.
Über den Wohnraum hinaus fordert die JU eine kommunale Arbeitsgruppe mit klaren Zielen. Ihr Ziel ist es, durch die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren eine nachhaltige Stadtentwicklung zu gestalten. Die Organisation ist überzeugt, dass mehr Studierende langfristig der Wirtschaft und Infrastruktur Solingens zugutekommen würden.
Die Vorschläge der JU konzentrieren sich auf praktische Lösungen: die Umnutzung von Gebäuden, den Bau bezahlbaren Wohnraums und die Einrichtung einer Taskforce. Würden diese Schritte umgesetzt, könnten sie Solingen dabei helfen, Studierende anzuziehen und gleichzeitig die Wirtschaft sowie das städtische Umfeld zu stärken.






