13 February 2026, 09:17

Jugendliche schießen mit Softair-Pistole auf Passantin und beleidigen sie schwer

Ein Plakat, das eine Gruppe von Menschen zeigt, einige bewaffnet, die zwischen Gebäuden stehen, aus denen Rauch aufsteigt, mit der Beschriftung "New York - Der Kampf zwischen Aufständischen und Miliz" unten.

Jugendliche schießen mit Softair-Pistole auf Passantin und beleidigen sie schwer

Zwei Jugendliche aus Lüdenscheid sind der Polizei gemeldet worden, nachdem sie eine Softair-Pistole auf eine Passantin abgefeuert und sie verbal beleidigt haben sollen. Der Vorfall ereignete sich an der Altenaer Straße, wo die Frau die beiden aufgefordert hatte, das Schießen mit Plastikgeschossen auf dem Parkplatz eines Discounters zu unterlassen.

Die Auseinandersetzung begann, als die Frau die Jugendlichen dabei beobachtete, wie sie mit der Waffe in der Öffentlichkeit um sich schossen. Sie ging auf sie zu und bat sie, damit aufzuhören. Statt zu reagieren, sollen die beiden sie mit der Softair-Pistole beschossen und sie mit Beleidigungen bedacht haben.

Die Polizei bestätigte später, dass die Frau bei dem Angriff unverletzt blieb. Die Beamten nahmen die Jugendlichen vorläufig in Gewahrsam, bevor sie sie ihren Eltern übergaben. Inzwischen haben die Behörden ein Verfahren gegen die beiden eingeleitet.

Nach deutschem Recht ist es verboten, Attrappenwaffen – sogenannte Anscheinswaffen – offen zu tragen oder damit in der Öffentlichkeit zu schießen. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden, in schweren Fällen sogar mit strafrechtlichen Konsequenzen, die Haftstrafen von bis zu drei Jahren nach sich ziehen können. Besonders riskant wird es, wenn solche Vorfälle in der Nähe von öffentlichen Veranstaltungen oder stark frequentierten Orten passieren.

Den Jugendlichen drohen nun mögliche rechtliche Konsequenzen für ihr Verhalten. Die Polizei betonte, dass selbst Spielzeug- oder Nachbildungswaffen zu gefährlichen Missverständnissen führen und gegen Waffenbestimmungen verstoßen können. Der Fall wird nun von den zuständigen Stellen weiterverfolgt.