Jermaine Jones: Vom Revierderby-Haudegen zum Schalke-Botschafter für den Bundesliga-Aufstieg
Jonas MayerJermaine Jones: Vom Revierderby-Haudegen zum Schalke-Botschafter für den Bundesliga-Aufstieg
Jermaine Jones: Vom erbitterten Rivalen zum treuen Schalke-04-Förderer
Der ehemalige Mittelfeldspieler, einst gefürchtet für seine harten Zweikämpfe gegen Borussia Dortmund, ist heute überzeugt: Unter dem aktuellen Trainer wird der Verein den Aufstieg in die Bundesliga schaffen. Seine Beziehung zu Schalke war eine Achterbahnfahrt – vom Spieler über den Kritiker bis hin zum leidenschaftlichen Unterstützer.
Mit Kevin Großkreutz verband Jones einst eine erbitterte Rivalität im Revierderby. 2012 wurde ein brutales Grätschen von Jones gegen Großkreutz zur Legende unter Schalke-Fans. Jahre später gestand Jones in einem Podcast, er habe Großkreutz damals gezielt "ausschalten" wollen – notfalls auch mit einer gelben Karte. Es ging ihm einzig darum, die Schalke-Anhänger zu begeistern.
Trotz der hitzigen Duelle auf dem Platz pflegen die beiden heute ein gutes Verhältnis. Nach seinem Abschied von Schalke 2007 spielte Jones für Vereine wie Bayer Leverkusen, stand in der Champions League auf dem Platz und wechselte später als Trainer in die USL-Jugendförderung. Später kehrte er als Übungsleiter der U17 und U19 nach Schalke zurück.
Mittlerweile setzt sich Jones mit ganzem Herzen für die Zukunft des Clubs ein. Erst kürzlich verbrachte er eine Woche im Trainerstab von Cheftrainer Miron Muslić, den er als treibende Kraft hinter Schalkes aktueller Tabellenführung in der 2. Bundesliga bezeichnet. Selbst nach einer jüngsten Durststrecke von vier Spielen ohne Sieg bleibt Jones zuversichtlich: Der Aufstieg in die erste Liga sei bis Saisonende realistisch.
Mit Jones hat Schalkes Aufstiegsmission einen lautstarken Fürsprecher gewonnen. Sein Vertrauen in Muslićs Führung spiegelt die starke Position des Vereins in der Liga wider. Ob als Spieler, Trainer oder Fan – Jones' Verbindung zu Schalke ist nach wie vor so intensiv wie eh und je.