29 December 2025, 00:48

Ibbenbüren sucht gemeinsame Lösung für beschleunigten Wohnungsbau bis zur **nächsten** Ratssitzung

Ein Zaun mit Pfählen, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Ibbenbüren sucht gemeinsame Lösung für beschleunigten Wohnungsbau bis zur **nächsten** Ratssitzung

Die Stadtverwaltung von Ibbenbüren hat zu einem gemeinsamen Vorgehen bei den neuen Wohnungsbauregeln aufgerufen. Vertreter aller politischen Fraktionen trafen sich am 22. Dezember 2025, um Änderungen der Baugesetzbuches (BauGB) zu beraten. Ziel war es, sich darauf zu verständigen, wie die aktualisierten Vorschriften vor Ort umgesetzt werden sollen.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Sicherung von Wohnraum, umgangssprachlich auch Wohnungsbau-Beschleunigungsgesetz genannt. Dieses Gesetz verzichtet auf detaillierte Bebauungspläne (B-Pläne) bei der Genehmigung von Wohnprojekten. Die Neuregelung soll Bürokratie abbauen und Baugenehmigungen beschleunigen.

Nun müssen die Stadt und ihre Ratsmitglieder festlegen, wie diese beschleunigten Verfahren in Ibbenbüren angewendet werden. Keine Fraktion dominierte die Diskussion – alle Gruppen waren eingeladen, sich einzubringen. Ziel ist es, vor der nächsten Sitzungsperiode gemeinsame Leitlinien zu erarbeiten. Die Hauptwirkung des Gesetzes ist klar: weniger Planungsschritte vor Baubeginn. Dennoch müssen die lokalen Verantwortlichen klare Rahmenbedingungen für den Ablauf des Verfahrens definieren.

In den kommenden Wochen werden die Stadtverwaltung und die Ratsfraktionen gemeinsame Richtlinien ausarbeiten. Diese Regeln werden bestimmen, wie Ibbenbüren das Beschleunigungsgesetz auf neue Wohnprojekte anwendet. Eine endgültige Fassung soll bis zur nächsten Ratssitzung vorliegen.