27 April 2026, 12:38

Hjulmand kritisiert "knochentrockenes" Kölner Stadion nach Leverkusens Sieg

Ein Fußballtor steht in der Mitte eines überfluteten Feldes, umgeben von Gras, einem Zaun, Bäumen, Häusern und einem bewölkten Himmel.

Hjulmand kritisiert "knochentrockenes" Kölner Stadion nach Leverkusens Sieg

Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisiert trockenen Rasen im Kölner Stadion nach 2:1-Auswärtssieg

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Nach dem knappen 2:1-Auswärtssieg seines Teams gegen den 1. FC Köln übt Leverkusens Cheftrainer Kasper Hjulmand scharfe Kritik am Zustand des Spielfelds. Die trockenen Platzverhältnisse lösten eine Diskussion zwischen den beiden Trainern aus, die unterschiedliche Erklärungen für die ausgedörrte Rasendecke trotz Bewässerungsversuchen lieferten. Beide Seiten verwiesen auf äußere Einflüsse – von Wetterbedingungen bis hin zu Pflegeproblemen.

Bei milden Temperaturen zwischen 17 und 19 Grad Celsius fand das Spiel statt. Dennoch wirkte der Rasen ungewöhnlich trocken, was Hjulmand in der Pressekonferenz dazu veranlasste, ihn als "knochentrocken" zu bezeichnen. Er vermutete, dass die Fläche zwar bewässert, dann aber vor Anpfiff absichtlich austrocknen gelassen worden sein könnte.

Kölns Cheftrainer René Wagner wies jeden Vorwurf einer gezielten Manipulation zurück. Stattdessen machte er die Sonne für die trockenen Bedingungen verantwortlich und betonte, dass der Rasen im Kölner Stadion besonders empfindlich sei und sich nur schwer in gutem Zustand halten lasse. Ähnliche Probleme gab es in der Bundesliga bereits öfter, etwa in Form lokal begrenzter trockener Stellen, die immer wieder auftreten.

Laut dem "Greenkeeping-Handbuch" der DFL (Deutsche Fußball Liga) sollte die Bewässerung an Wetterlage und Mikroklima angepasst werden. Leverkusens eigene Platzpfleger wurden in der vergangenen Saison für ihre Arbeit mit dem Titel "Platz des Jahres" ausgezeichnet – ein Beleg für ihre Expertise bei der Pflege optimaler Spielflächen.

Der Streit um die Platzverhältnisse wirft einen zusätzlichen Schatten auf Leverkusens hart erkämpften Sieg. Zwar gab es keine Hinweise auf Regelverstöße, doch der Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit auf die Herausforderungen, die die Instandhaltung von Naturrasen bei wechselhaftem Wetter mit sich bringt. Die Vereine könnten gezwungen sein, ihre Bewässerungspraktiken im Einklang mit den DFL-Richtlinien zu überprüfen.

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