Hersteller erhöhen 2025 die Preise – doch Optimismus bleibt hoch trotz Preiskampf-Risiken
Clara MeyerHersteller erhöhen 2025 die Preise – doch Optimismus bleibt hoch trotz Preiskampf-Risiken
Hersteller von Konsumgütern bereiten sich auf ein Jahr steigender Preise im Jahr 2025 vor. Über die Hälfte der befragten Unternehmen plant, die Kosten zu erhöhen, während das Vertrauen in das Wachstum hoch bleibt. Gleichzeitig wachsen jedoch auch die Sorgen vor Wettbewerb und Preiskämpfen.
Eine aktuelle Branchenumfrage zeigt, dass 56 % der Hersteller im kommenden Jahr die Preise anheben werden. Nur 7 % rechnen mit Senkungen. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend in den Bereichen Mode, Luxusgüter und Sportartikel, wo 20 % der Unternehmen Preissteigerungen von mindestens 6 % planen. Bei Haushaltselektronik sieht das Bild anders aus: 11 % wollen die Preise um 6 % oder mehr erhöhen, während 9 % sie sogar senken werden.
Die Zuversicht für 2025 ist groß – 92 % der Unternehmen blicken optimistisch oder sehr optimistisch in die Zukunft. 82 % erwarten ein Wachstum von mehr als 3 %. Dennoch bleiben Herausforderungen: 41 % fürchten einen Preiskampf, 57 % sorgen sich vor neuen Konkurrenten, und 28 % befürchten Schwierigkeiten, genug Neukunden zu gewinnen.
Die Prognose für 2025 zeigt eine Mischung aus steigenden Preisen und stabilen Wachstumserwartungen. Zwar bleiben die meisten Hersteller zuversichtlich, doch könnten Wettbewerbsdruck und Preiskämpfe das kommende Jahr prägen. Die Daten deuten auf einen vorsichtigen, aber entschlossenen Kurs hin, während sich die Unternehmen an die Marktanforderungen anpassen.






