26 March 2026, 22:27

Henkel kauft Olaplex für 1,4 Milliarden Dollar und stärkt Premium-Haarpflege

Eine Frau in einem weißen Rollkragenpullover mit langen Ärmeln und einem Dutt, die in einer Werbung für Steinberg & Company Badesachen steht und die Augen geschlossen hat.

Henkel kauft Olaplex für 1,4 Milliarden Dollar und stärkt Premium-Haarpflege

Henkel übernimmt US-Haarpflegemarke Olaplex für rund 1,4 Milliarden Dollar

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Der Dax-Konzern Henkel hat die Übernahme des US-amerikanischen Haarpflegeherstellers Olaplex für etwa 1,4 Milliarden Dollar (rund 1,3 Milliarden Euro) vereinbart. Nach Zustimmung der Aktionäre wurde der Deal besiegelt – Henkel bietet 2,06 Dollar pro Aktie, was einem Aufschlag von 55 Prozent auf den Schlusskurs Ende März entspricht. Die Olaplex-Aktie legte nach Bekanntwerden der Übernahme in den frühen US-Handel fast 50 Prozent zu.

Olaplex startete 2014 mit seiner innovativen Haarpflegetechnologie, die auf die Stärkung der Haarstruktur setzt. Bis 2025 hatte sich die Marke weltweit etabliert und erzielte einen Umsatz von rund 370 Millionen Euro. Besonders die starke Präsenz in Europa und anderen Schlüsselmärkten machte das Unternehmen für Henkel attraktiv, das damit seine Premium-Sparte im Haarpflegebereich ausbauen will.

Die Übernahme wurde mit allen erforderlichen Unterschriften finalisiert. Allerdings steht noch die kartellrechtliche Genehmigung aus, bevor der Deal in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden kann. Der Private-Equity-Eigner Advent International hatte zuvor die Zustimmung der Aktionäre für den Verkauf gesichert.

Henkel plant, den Markennamen Olaplex sowie dessen eigenständige Identität beizubehalten. Über das globale Vertriebsnetz des Konzerns soll die Reichweite der Marke weiter ausgebaut werden. Entscheidend für den Erfolg wird sein, wie gut es Henkel gelingt, das Unternehmen zu integrieren, ohne dessen einzigartige Marktposition zu gefährden.

Mit der 1,4-Milliarden-Dollar-Übernahme stärkt Henkel sein Engagement im hochpreisigen Haarpflegesegment. Olaplex bleibt auch unter dem Dach des Dax-Konzerns eine eigenständige Marke. Die abschließende kartellrechtliche Freigabe steht noch aus, bevor der Deal voraussichtlich noch in diesem Jahr vollzogen wird.

Quelle