HEATEXPO 2024: Wie Dortmund zur Drehscheibe der Wärmewende wird
Die erste HEATEXPO vereint vom 26. bis 28. November 2024 Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Forschung. Die Veranstaltung in Dortmund widmet sich dem Fortschritt der Wärmewende durch innovative Technologien und gemeinsame Projekte. Das Fraunhofer-Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG präsentiert an Stand 4.B10 während der dreitägigen Fachmesse seine Expertise und Lösungsansätze.
Die HEATEXPO startete im November 2023 als erste große europäische Plattform für den Ausbau der Geothermie und den Umstieg auf klimaneutrale Wärmeversorgung. Die Messe strebt an, sich zum führenden deutschen Zentrum für Information und Vernetzung im Bereich der dezentralen Wärmeversorgung zu entwickeln.
Das Fraunhofer IEG zeigt auf der Veranstaltung seine Arbeit zu unter- und oberirdischen Energieressourcen. Fachleute des Instituts demonstrieren, wie Stadtplanung, Wärmenetze, Wärmepumpen und geothermische Systeme – sowohl tiefe als auch oberflächennahen Lösungen – maßgeschneiderte Konzepte für Städte und Industrie bieten können.
Ein zentrales Exponat ist der ODH District Planner, eine integrierte Plattform für Stadtentwickler. Das Tool unterstützt bei der Planung effizienter Wärmenetze und Energiesysteme. Zudem betont das Institut die Bedeutung von Grubenwasser, thermischen Speichern und Verfahrenstechnik, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
Timm Eicker, Leiter des Kompetenzzentrums Oberflächennahen Geothermie am Fraunhofer IEG, wies darauf hin, dass zukünftige Energiesysteme einen Technologiemix erfordern. Anders als früher, als es nur um die Wahl zwischen Öl und Gas ging, brauche die Wärmewende heute vielfältige, klimaneutrale Ansätze.
Der Messeauftritt des Fraunhofer IEG umfasst angewandte Forschung, Großwärmepumpen, Untergrundmanagement und Speicherinnovationen. Besucher können erkunden, wie sich diese Technologien in übergreifende Strategien für die Wärmewende einfügen. Die Veranstaltung bietet Experten eine Plattform, um konkrete Schritte hin zu nachhaltigen Wärmelösungen zu diskutieren.






