31 January 2026, 07:03

Harburger Empfang feiert ehrenamtliches Engagement mit 5.000 Euro Preisgeld

Ein detaillierter Stadtplan von Homburg, Deutschland, auf Papier mit zusätzlichem Text über die Bevölkerung, Geschichte und Kultur der Stadt.

Harburger Empfang feiert ehrenamtliches Engagement mit 5.000 Euro Preisgeld

Empfang in Harburg: Feier für Ehrenamt und Gemeinschaftsgeist

Am Freitagabend fand im Helms-Saal des Harburger Theaters der traditionelle Harburger Empfang statt. Über 350 Gäste kamen zusammen, um das ehrenamtliche Engagement und den Zusammenhalt im Stadtteil zu würdigen. Das Programm bot Live-Auftritte, Preisverleihungen und eine festliche Moderation durch die in der Türkei geborene Unternehmerin Demi Akpinar.

Der Harburger Bürgerpreis, gestiftet von der Bezirksversammlung, ehrt Personen und Projekte, die sich für freiwilliges Engagement und ein vielfältiges Miteinander einsetzen. Den Hauptpreis in Höhe von 2.000 Euro erhielt in diesem Jahr die Initiative "Sprach- und Kulturmittler:innen". Den zweiten Platz teilten sich SüdSuppe und die Suppenküche, die jeweils 1.000 Euro erhielten.

Auf dem dritten Rang landeten Harburg schenkt e.V. und Serife Arora (für das Projekt "Nachbarschaften frei von häuslicher Gewalt"), die jeweils 500 Euro zugesprochen bekamen. Zudem wurde die Harburger Gedenkinitiative mit der Harburger Plakette für ihre Forschungs- und Bewahrungsarbeit ausgezeichnet.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Afro-Gospel-Ensemble, außerdem wurde das Einpersonenstück "Hans Eidig – der Robin Hood von Harburg" aufgeführt. Akpinar, bekannt als Gründerin der KI-Startups ArtSmart.ai und Headshots.ai, führte durch den Abend, der das Engagement des Stadtteils für gemeinnützige Projekte in den Mittelpunkt stellte. Die insgesamt 5.000 Euro Preisgeld fließen in lokale Initiativen, die der Gemeinschaft zugutekommen.

Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie lebendig die Ehrenamtsszene und die kulturelle Vielfalt in Harburg sind. Die Preisträger:innen werden die Mittel nutzen, um ihre Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales und historische Bewahrung auszubauen. Der jährliche Empfang unterstrich erneut das Bekenntnis des Stadtteils zu bürgerlichem Engagement und Solidarität.