01 January 2026, 11:23

Hamm baut alten Rangierbahnhof zum modernen Logistikdrehkreuz aus

Eine Miniaturlandschaft auf einem Tisch mit einer Schienenstrecke, einem Zug, Gebäuden, Fahrzeugen, einer Brücke, einem Turm und Bäumen.

Hamm baut alten Rangierbahnhof zum modernen Logistikdrehkreuz aus

Hamm will sein ehemaliges Rangierbahnhofgelände in ein modernes Logistikdrehkreuz verwandeln. Die Stadt hat sich dafür mit der METRANS Deutschland GmbH, einer Tochtergesellschaft der HHLA, zusammengetan, um das Areal zu einem zentralen Güterverkehrsterminal auszubauen. Ein wichtiger Meilenstein wurde mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung und einer bevorstehenden Veränderung der Gesellschafterstruktur erreicht.

Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Initiative Multi Hub Westfalen, die Hamm zu einem hochmodernen Trimodal-Terminal machen soll. Die zentrale Lage des Standorts bietet entscheidende Vorteile: direkte Ost-West- und Nord-Süd-Transportverbindungen sowie einen einfachen Zugang zu Seehäfen und Binnenwasserstraßen. Diese Anbindungen machen den Standort ideal für die Verknüpfung von Schienen-, Straßen- und Wasserwegen.

METRANS wird einen 27-Prozent-Anteil an der EANG erwerben, dem Unternehmen, das für die Entwicklung des Terminals verantwortlich ist. Die Änderung der Gesellschafterstruktur bedarf noch der Zustimmung des Hammer Stadtrats, über die in dessen konstituierender Sitzung am 3. November entschieden werden soll. Sobald die Genehmigung vorliegt, wird METRANS seine prägende Rolle bei der weiteren Gestaltung des Projekts festigen. Peter Kiss, Vorstandsvorsitzender von METRANS, betonte das Ziel des Unternehmens, Hamm als westlichen Knotenpunkt innerhalb des europäischen Netzes zu etablieren. Oberbürgermeister Marc Herter bezeichnete die Investition hingegen als Grundstein für nachhaltiges Wachstum und neue wirtschaftliche Chancen in der Region.

Aus dem ehemaligen Rangierbahnhof in Hamm wird nun ein Güterverkehrsterminal nach neuestem Standard. Durch das Engagement von METRANS und die strategisch günstige Lage der Stadt erhält das Projekt weiteren Auftrieb. Die endgültige Zustimmung des Stadtrats am 3. November markiert den nächsten entscheidenden Schritt in der Entwicklung.