30 December 2025, 13:20

Hamborner REIT kämpft mit 30-Prozent-Kurssturz und schwachen Fundamentaldaten

Ein Prospekt mit einem Firmenlogo und einem Bild einer Tasse.

Hamborner REIT kämpft mit 30-Prozent-Kurssturz und schwachen Fundamentaldaten

Hamborner REIT durchlebt ein schwieriges Jahr 2025

Die Hamborner REIT AG hat 2025 ein turbulenstes Jahr erlebt: Der Aktienkurs des Unternehmens ist um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Nach einer leichten Erholung am Dienstag notierte die Aktie zuletzt bei 4,41 Euro – doch die Sorgen um die finanzielle Performance und die Marktposition bleiben bestehen. Vorstandschef Niclas Karoff führt das Unternehmen weiterhin durch diese herausfordernde Phase, wie auf der mwb German Select Conference am 2. Dezember 2025 bestätigt wurde.

Die Probleme der Immobiliengesellschaft spiegeln sich auch in den jüngsten Geschäftszahlen wider. Die Funds from Operations (FFO) – ein zentraler Kennwert für die operative Ertragskraft – gingen im letzten Berichtszeitraum um 12,2 Prozent zurück, vor allem aufgrund von Portfolioanpassungen und gestiegenen Betriebskosten. Dieser Rückgang belastet eine ohnehin schon unter Druck stehende Aktie zusätzlich.

Die Marktindikatoren deuten auf weitere Risiken hin. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei nur 25,0 – ein klares Signal für eine extrem überverkaufte Situation. Anleger beobachten nun genau die Marke von 4,30 Euro, das 52-Wochen-Tief der Aktie. Sollte der Kurs unter diese Schwelle fallen, warnen Analysten vor einer neuen Verkaufswelle, die einen tieferen Abwärtstrend bestätigen könnte. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Händler prüfen, ob die Unterstützung bei 4,30 Euro dem anhaltenden Verkaufsdruck standhalten kann. Ein Bruch nach unten würde die Verluste wahrscheinlich beschleunigen, während eine nachhaltige Erholung darüber den Aktionären etwas Entlastung verschaffen könnte.

Nach einem Jahr mit starken Kursverlusten und schwächer werdenden Fundamentaldaten bleibt die Hamborner-Aktie anfällig. Die Unterstützung bei 4,30 Euro steht nun im Mittelpunkt – ein Fall darunter könnte zu weiteren Verlusten führen. Für Vorstandschef Niclas Karoff und das Management wird es darauf ankommen, die Performance in einem schwierigen Marktumfeld zu stabilisieren.