Grundsteuererklärung 2023: Warum viele Eigentümer die Frist verpasst haben
Henry KochGrundsteuererklärung 2023: Warum viele Eigentümer die Frist verpasst haben
Lokale Behörden finanzieren mit der Grundsteuer essentielle Dienstleistungen wie Schulen, Schwimmbäder und Theater. Die Einnahmen sichern den täglichen Betrieb in Städten und Gemeinden. Fehlende oder unvollständige Abgaben könnten diese Angebote jedoch gefährden.
Die Frist für die Abgabe der Grundsteuererklärung endete am 31. Januar 2023. Dennoch haben viele Eigentümer die erforderlichen Unterlagen noch immer nicht eingereicht. Seit Ende Februar verschicken die Finanzämter Mahnungen an säumige Steuerpflichtige.
Die Erklärung kann bequem über das ELSTER-Portal online eingereicht oder in Papierform ausgefüllt werden. Über das Grundsteuer-Geodatenportal lassen sich zudem wichtige Informationen zu Grundstücken abrufen, die bei der Bearbeitung helfen. Bei Fragen steht Eigentümern eine spezielle Hotline zur Verfügung.
Daniel Wieneke, Kämmerer der Stadt Solingen, appelliert an alle Eigentümer, ihre Erklärungen zeitnah nachzureichen. Die Unterlagen sind entscheidend für die Berechnung der neuen Bewertungsmaßstäbe. Die aktualisierten Grundsteuerwerte treten am 1. Januar 2025 in Kraft.
Fehlende Erklärungen verzögern die Festlegung der neuen Hebesätze für kommunale Leistungen. Die Finanzämter drängen weiterhin auf vollständige Abgabe. Ab dem nächsten Jahr bestimmen die neuen Steuerwerte die Finanzierung öffentlicher Einrichtungen.
