Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 58 Lkw kontrolliert – 30 Verstöße entdeckt
Jonas MayerGroßrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 58 Lkw kontrolliert – 30 Verstöße entdeckt
Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 58 Lkw auf Einhaltung der Transportvorschriften überprüft
Bei einer groß angelegten Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück wurden am 19. März 2026 insgesamt 58 Lastkraftwagen auf die Einhaltung von Transportgesetzen überprüft. An der Aktion beteiligten sich Polizei, Zoll und Verkehrsbehörden. Dabei deckten die Beamten zahlreiche Verstöße auf, die zu Bußgeldern und weiteren Maßnahmen führten.
An der gemeinsamen Operation waren die Kreispolizeibehörde Gütersloh, das Hauptzollamt Bielefeld, das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie die Bezirksregierung Detmold beteiligt. Im Fokus standen dabei Lenk- und Ruhezeiten, der Zustand der Fahrzeuge, die Ladungssicherung sowie Überladung.
Insgesamt dokumentierten die Prüfer 30 Verstöße. Sechs davon zogen sofortige Geldbußen nach sich, während in acht Fällen wegen Verstößen gegen sozialrechtliche Verkehrsregeln verwaltungsrechtliche Verfahren eingeleitet wurden. Gegen einen Fahrer wurde zudem ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Abfallrecht eingeleitet.
Vier Lkw waren überladen, wobei ein Fahrzeug die zulässige Achslast um 23 Prozent überschritt. Die Behörden untersagten die Weiterfahrt, bis die Ladung ordnungsgemäß umverteilt war. Zwei weitere Lkw mussten wegen mangelhafter Ladungssicherung angehalten werden und durften erst nach Behebung der Mängel ihre Fahrt fortsetzen.
Zollbeamte kontrollierten im Rahmen der Aktion 13 Personen. Gegen zwei von ihnen werden nun strafrechtliche Ermittlungen geführt – einer wegen illegaler Beschäftigung, der andere wegen illegalen Aufenthalts.
Die Polizei Gütersloh bestätigte, dass künftig regelmäßig weitere Kontrollen im Güter- und Personentransport stattfinden sollen. Ziel sei es, durch konsequentere Überwachung die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Bei der Operation wurden schwerwiegende Verstöße festgestellt, darunter Überladung, unsichere Ladung und illegale Beschäftigung. Die Behörden kündigten an, die Kontrollen in Zukunft häufiger durchzuführen, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten. Gegen die festgestellten Verstöße werden weitere verwaltungsrechtliche und strafrechtliche Schritte eingeleitet.






