26 April 2026, 22:28

Großrazzia in Münster: Waffen, Bargeld und ein mutmaßlicher Sozialbetrüger festgenommen

Schwarzes und weißes Schild an einem Gebäude mit der Aufschrift "Bitte Nolitterin' Verstoßende werden verfolgt Kein Abladen".

Großrazzia in Münster: Waffen, Bargeld und ein mutmaßlicher Sozialbetrüger festgenommen

Behörden in Münster haben Razzien durchgeführt, bei denen zwei Personen festgenommen und Bargeld, Schusswaffen sowie ein Fahrzeug beschlagnahmt wurden. Ziel der Aktion war ein 33-jähriger Mann, der verdächtigt wird, ein nicht angemeldetes Bauunternehmen betrieben und Sozialabgaben hinterzogen zu haben. Ein zweiter Verdächtiger, 61 Jahre alt, wurde aufgrund eines unbezahlten Haftbefehls in einer anderen Sache vorläufig festgenommen.

Die Razzien in Münster und im nahegelegenen Senden wurden von der Staatsanwaltschaft Münster koordiniert. Bei den Durchsuchungen stießen die Beamten auf mehrere illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um funktionsfähige Kriegswaffen aus vergangenen Jahrzehnten handelt. Zudem wurden in der Wohnung des 61-Jährigen 12.300 Euro in bar sichergestellt, weitere 26.000 Euro fanden sich in einem Bankschließfach.

Insgesamt beschlagnahmte das Hauptzollamt Münster im Rahmen der Operation 38.300 Euro. Zudem wurde ein Fahrzeug im Zuge einer Vermögenssicherung sichergestellt. Der 33-Jährige bleibt in Untersuchungshaft; ihm wird vorgeworfen, Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und keine Beiträge an die Berufsgenossenschaften abgeführt zu haben.

Der 61-Jährige wurde separat aufgrund des bestehenden Haftbefehls festgenommen.

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Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden die beschlagnahmten Vermögenswerte und Waffen auswerten. Der 33-jährige Hauptverdächtige bleibt vorerst in Haft, während das Verfahren gegen den 61-Jährigen auf Basis des bestehenden Haftbefehls weitergeführt wird. Nähere Angaben zu den konkreten Anklagepunkten und möglichen Strafen sollen in Kürze folgen.

Quelle