05 June 2026, 12:30

Großrazzia in Grevenbroich: Elf Festnahmen wegen illegaler Beschäftigung und Identitätsbetrugs

HZA-KR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und der Hauptzollstelle Krefeld: Razzia in Arbeiterunterkünften deckt Mitarbeiter mit falscher Identität auf

Großrazzia in Grevenbroich: Elf Festnahmen wegen illegaler Beschäftigung und Identitätsbetrugs

Großrazzia gegen illegale Beschäftigung und Identitätsbetrug in Grevenbroich

Am 9. Oktober 2024 fand in Grevenbroich eine großangelegte Aktion gegen illegale Beschäftigung und Identitätsfälschung statt. Die Behörden durchsuchten eine Arbeiterunterkunft, nachdem der Verdacht auf gefälschte Dokumente und nicht angemeldete Arbeitsverhältnisse aufgetaucht war. Bei der frühmorgendlichen Razzia wurden elf Männer festgenommen, von denen neun zusätzlich wegen Urkundenfälschung beschuldigt werden.

An der Operation beteiligten sich 85 Beamte verschiedener Behörden, darunter das Hauptzollamt Krefeld, Landes- und Bundespolizei, die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach sowie die Ausländerbehörde des Rhein-Kreises Neuss. Ziel war es, ein Netzwerk illegal beschäftigter Arbeiter zu zerschlagen, die sich mit gefälschten Identitäten als EU-Bürger ausgaben.

Die Verdächtigen sollen mit gefälschten Ausweisdokumenten Arbeitsplätze bei einem Industrieunternehmen in Grevenbroich erschlichen haben. Nach ihrer Festnahme wurden alle elf Männer in Gewahrsam genommen und später an die Ausländerbehörde des Rhein-Kreises Neuss übergeben. Zudem wurde im Rahmen der Aktion eine weitere Person festgenommen, gegen die bereits ein Haftbefehl wegen aufenthaltsrechtlicher Verstöße vorlag.

Die Ermittlungen werden von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Hauptzollamt Krefeld in Mönchengladbach fortgeführt. Gegen die elf Festgenommenen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt eingeleitet.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, Identitätsbetrug und illegale Beschäftigung in der Region zu bekämpfen. Die Ermittlungen gegen die Festgenommenen dauern an; weitere rechtliche Schritte sind zu erwarten.

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Für Medienanfragen steht Stefan Frisch, Pressesprecher des Hauptzollamts Krefeld, unter +49 2151 850 10600 oder [email protected] zur Verfügung.

Quelle