11 January 2026, 14:47

Gotha feiert Rekordbesuch dank seltener Ming-Schätze aus China

Eine Statue eines chinesischen Mönchs, der mit farbenfroher Stoff behangen ist, sitzt auf einer Tigerstatue innerhalb eines Bogens mit goldenen Verzierungen, vor ihm ein Blumenkübel und in der Mitte eine Schüssel.

Tausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gotha feiert Rekordbesuch dank seltener Ming-Schätze aus China

Chinesische Schätze des 16. Jahrhunderts locken Tausende nach Gotha

Unter dem Titel "Chinas Gold und Gothas Schätze" hat eine große Ausstellung 145 seltene Artefakte aus der Ming-Dynastie präsentiert – und damit Tausende Besucher in die thüringische Stadt gezogen. Zu den gezeigten Kostbarkeiten zählten mit Goldfäden durchwirkte Körbe sowie Gefäße, verziert mit Saphiren, Jade und Rubinen.

Die Exponate stammten als Leihgaben aus dem Qujiang-Museum für Bildende Künste in Xi’an und gehören zur Privatsammlung des Sammlers Peter Viem Kwok. Während der Laufzeit der Schau verzeichneten die Museen der Stiftung Friedenstein insgesamt 21.600 Besucher. Damit trug die Ausstellung maßgeblich zur Gesamtbesucherzahl der Stiftung im Jahr 2025 bei, die sich auf rund 149.500 Gäste an allen Standorten beläuft.

Als Gegenleistung wird die Stiftung Friedenstein eine Auswahl eigener Kostbarkeiten aus Gotha nach Xi’an entsenden. Die Gegenschau mit dem Titel "Gothas Schätze" soll im November 2025 im Qujiang-Museum eröffnet werden. Zwar laufen die Vorbereitungen bereits, doch eine vollständige Liste der Exponate oder genaue Termine wurden von den Veranstaltern noch nicht bekannt gegeben.

Der Austausch besiegelt eine kulturelle Partnerschaft zwischen den beiden Institutionen. Nach dem Erfolg der Ming-Ausstellung werden Gothas Schätze noch in diesem Jahr nach China reisen. Nähere Details zum Inhalt der Ausstellung sollen in den kommenden Monaten veröffentlicht werden.