GLS Dortmund setzt autonome Roboter für schnellere Paketsortierung ein
GLS Deutschland setzt autonome Roboter im Dortmunder Depot ein, um die Sortierung von Kleinpaketen zu optimieren
Das Logistikunternehmen hat in seinem Standort Dortmund autonome Roboter in Betrieb genommen, die die Bearbeitung kleiner Pakete beschleunigen sollen. Das neue System, entwickelt vom chinesischen Technologieunternehmen Libiao Robotics, folgt auf einen erfolgreichen Pilotversuch in Bielefeld im vergangenen Herbst. Fast 80 Roboter sind mittlerweile im Einsatz und können bis zu 5.500 Pakete pro Stunde bewältigen.
Die als Autonome Transportfahrzeuge (Automated Guided Vehicles, AGVs) bezeichneten Roboter übernehmen Sendungen mit einem Gewicht von bis zu drei Kilogramm und einer maximalen Größe von 30x40x15 Zentimetern. Durch ihren Einsatz entfällt ein manueller Arbeitsschritt, was die Zustellung an Kunden beschleunigt.
Die Installation und Testphase dauerte etwa dreieinhalb Monate. Ziel war es, das System rechtzeitig vor der hektischen Vorweihnachtszeit stabil zum Laufen zu bringen. Die Roboter haben bereits zu einer zuverlässigeren Sortierung beigetragen – insbesondere in Stoßzeiten.
Um die Effizienz weiter zu steigern, automatisiert GLS zudem den Beladeprozess für die Roboter. Im Dortmunder Depot wurden außerdem ergonomische Ladezonen sowie ein stabilisiertes Zuführsystem für Kleinsendungen eingerichtet. Diese Verbesserungen sollen die Arbeitsbedingungen optimieren und die Prozesssicherheit erhöhen.
Der Standort Dortmund fungiert als zentraler Innovationsstandort für GLS. Neben den AGVs erprobt das Unternehmen weitere Automatisierungsprojekte, darunter selbstständig arbeitende Sortierroboter. Die Einführung basiert auf den Erfahrungen aus dem Bielefeld-Pilotprojekt, das Ende 2023 gestartet war.
Das neue System steigert nicht nur die Sortierkapazität und reduziert manuelle Arbeit, sondern sorgt auch für einen schnelleren Durchlauf der Pakete durch das Depot – die Empfänger erhalten ihre Sendungen dadurch früher. GLS plant, die Technologie weiter zu verfeinern, um auf künftige Nachfragespitzen vorbereitet zu sein.






