Gladbachs letzter Hoffnungsschimmer: Kann Stindl gegen den FC Bayern ein Wunder wirken?
Jonas MayerGladbachs letzter Hoffnungsschimmer: Kann Stindl gegen den FC Bayern ein Wunder wirken?
Borussia Mönchengladbach steht vor einer harten Prüfung, wenn die Mannschaft am kommenden Samstag auf den Tabellenführer FC Bayern München trifft. Die in der Krise steckende Elf belegt mit nur drei Punkten aus sieben Spielen den letzten Platz der Bundesliga. Vereinslegende Lars Stindl jedoch weigert sich, die Möglichkeit einer Überraschung von vornherein auszuschließen.
Stindl hat in der Vergangenheit bereits Erfolge gegen den Rekordmeister gefeiert – in seiner Zeit bei Gladbach gelang ihm neunmal ein Sieg gegen die Münchner. Doch er gibt offen zu, dass der aktuellen Mannschaft eine klare Siegformel fehlt. Frühere Erfolge, so Stindl, seien eher auf herausragende Einzelleistungen als auf eine festgelegte Taktik zurückzuführen gewesen.
Die Formkurve der Borussen bleibt auch nach einem jüngsten Trainerwechsel im Keller. Das einzige Aufeinandertreffen mit Bayern in dieser Saison endete am 25. Oktober mit einer deutlichen 0:3-Heimniederlage. Angesichts der drohenden Abstiegsgefahr sind die Aussichten mehr als düster.
Stindl erkennt die Übermacht der Bayern unumwunden an und bezeichnet sie als "überwältigenden Favoriten". Doch mit seiner Erfahrung weiß er auch: Im Fußball sind Überraschungen stets möglich – selbst für eine Mannschaft, die ums Überleben kämpft.
Mönchengladbach geht als klarer Außenseiter in die Partie, mit nur einem Saisonsieg in der Rückhand. Eine weitere Niederlage würde die Abstiegsängste vertiefen, während selbst ein Unentschieden einen seltenen Hoffnungsschimmer bieten könnte. Das Spiel wird zeigen, ob Stindls Glaube an eine Sensation berechtigt ist.