Gericht weist Pochers Klage gegen Düren ab: Keine Beweise für Video-Verbreitung
Henry KochKlage gegen Christian Düren gescheitert - Gericht weist Pochers Klage gegen Düren ab: Keine Beweise für Video-Verbreitung
Das Landgericht Köln hat die Klage von Oliver Pocher gegen Christian Düren abgewiesen. Der Comedian hatte Düren vorgeworfen, ein privates Video von ihm und seiner Ex-Frau Amira Aly verbreitet zu haben. Nach der Anhörung zentraler Zeugen entschied das Gericht zugunsten Dürens.
Im Mittelpunkt des Verfahrens stand der Vorwurf, Düren habe das private Video von Pocher und Aly weitergegeben oder gezeigt. Das Gericht fand jedoch keine Beweise, die diese Behauptungen stützen. Prominente Zeugen wie Annemarie Carpendale und Pierre Uebelhack sagten aus, das fragliche Video niemals gesehen zu haben.
Während der Verhandlung argumentierte Dürens Anwalt, das Urteil widerlege deutlich Pochers Versuch, sich als Opfer darzustellen. Pochers Rechtsvertreter werteten das Ergebnis hingegen als Teilerfolg. Sie verwiesen darauf, dass Düren im Prozess eingeräumt hatte, eine WhatsApp-Nachricht zum Video sei ein "Bluff" gewesen. Das Gericht bestätigte zudem sein früheres Urteil, wonach die Verbreitung des Videos weiterhin verboten bleibt.
Mit der Abweisung der Klage hat Christian Düren keine rechtlichen Konsequenzen wegen der Video-Vorwürfe zu befürchten. Die Entscheidung des Gerichts stützte sich auf die fehlenden Beweise für eine Verbreitung durch Düren. Beide Seiten hatten Gelegenheit, ihre Argumente vorzutragen – das endgültige Urteil schließt den Fall nun ab.