Gericht kippt Regionalplan Ruhr – Kommunen feiern Erfolg gegen Abgrabungsflächen
Jonas MayerGericht kippt Regionalplan Ruhr – Kommunen feiern Erfolg gegen Abgrabungsflächen
Ein Gericht hat den gesamten Regionalplan Ruhr für rechtswidrig erklärt. Die Entscheidung folgt auf eine Klage gegen die Regelungen zu Abgrabungsgebieten. Die Stadt Rheinberg begrüßt das Urteil.
Rheinberg, der Kreis Wesel und benachbarte Kommunen hatten sich gegen die Ausweitung der Abgrabungsflächen ausgesprochen. Sie argumentierten, die Pläne hätten schwerwiegende Folgen für Anwohner, Natur und Landschaft in der Niederrhein-Region. Gemeinsam setzten sie sich für eine ausgewogenere Planung ein.
Das Gericht gab ihren Bedenken statt und erklärte den Regionalplan für ungültig. Bürgermeister Philipp Richter verwies auf Rheinbergs frühere Erfahrungen mit Kies- und Sandabbau. Die Stadt habe bereits erhebliche Belastungen durch diese Aktivitäten getragen, so Richter.
Die schriftliche Begründung des Urteils steht noch aus. Dennoch werden der Kreis Wesel und die betroffenen Kommunen nun gemeinsam die Konsequenzen der Entscheidung prüfen. Rheinberg hat zudem zugesagt, sich künftig aktiv in die Regionalplanung einzubringen, um lokale Interessen und den Umweltschutz zu wahren.
Mit dem Urteil wird der Regionalplan Ruhr aufgehoben. Die örtlichen Behörden werden nun die Auswirkungen auf ihre Gemeinden bewerten. Rheinberg und seine Partner streben an, dass künftige Planungen sowohl die Bedürfnisse der Menschen als auch den Schutz der Umwelt berücksichtigen.






